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Lärmschutz / Fluglärm

Lärmaktionsplanung

Mit der Richtlinie 2002/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Juni 2002 über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm hat die Europäische Union ein Konzept vorgegeben, um Lärmauswirkungen zu erfassen und ihnen entgegen zu wirken. Gemäß dieser Richtlinie hat die Stadt Quickborn nach § 47d des Bundes-Immissionsschutzgesetzes einen Lärmaktionsplan der 2. Stufe aufgestellt, mit dem eine Bewertung der Lärmsituation erfolgt und Lärmprobleme und Lärmauswirkungen geregelt werden sollen. Die Öffentlichkeit war zur aktiven Mitwirkung bei der Lärmminderungsplanung aufgerufen.

Der Entwurf des Lärmaktionsplanes lag vom 05.10.2016 bis 04.11.2016 bei der Stadtverwaltung Quickborn öffentlich aus und stand im Internet zum download zur Verfügung.

Während der Dauer der Auslegung konnten alle an der Lärmaktionsplanung Interessierten den Entwurf des Planes einsehen sowie Stellungnahmen dazu schriftlich abgeben oder zur Niederschrift erklären.

Die unter Mitwirkung der Öffentlichkeit und Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange erarbeitete Fassung des Lärmaktionsplanes wurde am 30.01.2017 abschließend von der Ratsversammlung beschlossen.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie auf dem Landesportal Schleswig-Holstein.
Als Ansprechpartner steht Ihnen im Rathaus Herr Voß gern zur Verfügung.


Fluglärm

Für den Verkehrsflughafen Hamburg wurde am 13.03.2012 mit der Landesverordnung über die Festsetzung des Lärmschutzbereichs für den Verkehrsflughafen Hamburg ein Lärmschutzbereich ausgewiesen.

Zu dem ausgewiesenen Lärmschutzbereich gehört auch ein kleiner Ausschnitt der Ortslage Quickborn südlich Harksheider Weg/ Goethestraße, der als Nachtschutzzone dargestellt wurde (siehe Detailkarte Lärmschutzbereich).

Hauseigentümer innerhalb dieser Nachtschutzzone können Im Rahmen des 9. Lärmschutzprogramms unter bestimmten Voraussetzungen die Erstattung von Aufwendungen für Schallschutzmaßnahmen an wohnbaulichen Anlagen beantragen. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Kreisverwaltung Pinneberg, Fachdienst Planen und Bauen, sowie bei der Flughafen Hamburg GmbH, Frau Cekel.

Beschwerden über außergewöhnlichen Fluglärm sollten in erster Linie an die Fluglärmschutzbeauftragte gerichtet werden. Als Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung Quickborn steht Ihnen Herr Groß zur Verfügung.