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Grußwort zum Jahreswechsel 2013/ 2014

Liebe Quickbornerinnen und liebe Quickborner,

der Tageskalender hat kaum noch Blätter - in wenigen Tagen feiern wir Weihnachten und stehen an der Schwelle zu einem neuen Jahr. Wenn wir auf das alte Jahr zurückblicken, erinnern wir uns an einige herausragende Ereignisse, wie beispielsweise das 125-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn oder das 40-jährige Bestehen der Grundschule Mühlenberg. Wie ein kleines Jubiläum mutet da das einjährige Bestehen der Verwaltungsgemeinschaft mit Hasloh und Bönningstedt an. Dennoch war es ein enormer Schritt, der große Anstrengungen erforderte, um einen reibungslosen Übergang zu gestalten. Mittlerweile haben aber dank engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geregelte Abläufe Einzug gehalten und die Verwaltungsgemeinschaft funktioniert.

Die Kommunalwahl im Juni hat auch in Quickborn Veränderungen gebracht und wir möchten allen danken, die sich politisch engagiert und ihre Freizeit ehrenamtlich zur Verfügung gestellt haben. Nach langjähriger Tätigkeit verabschiedete sich auch Bürgervorsteher Kleinhapel aus dem politischen Geschehen, um mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können.

Auch in diesem Jahr haben uns Schulbauthemen beschäftigt, wobei mit der Fertigstellung des ehemaligen Hauptgebäudes der Comenius-Schule ein Meilenstein erreicht wurde. Das Foyer, einschließlich des bisherigen Lichthofes, wurde neu konzipiert und im Erdgeschoss eine lichtdurchflutete Fläche von ca. 260 m² geschaffen, die als Pausenhalle oder für Veranstaltungen zur Verfügung steht. Endlich konnte auch der neue Veranstaltungsraum in Betrieb gehen, der offiziell den Namen „Artur-Grenz-Saal“ erhalten hat. Ausgestattet mit einer flexibel bespielbaren Traversenbühne, einer Raumlüftungsanlage und verbreiterten Saalzugängen, ist so ein moderner und multifunktionaler Veranstaltungsraum entstanden. Nun soll im kommenden Jahr die Sanierung des Schulzentrum-Süd beginnen, die eine Erneuerung des Gymnasiums, der ehemaligen Realschule Heidkamp und der Sporthalle umfassen wird. Somit bleibt das Thema Schulbauten in Quickborn weiterhin aktuell.

In der Auseinandersetzung um die 380-KV-Höchstspannungsleitungen kam es trotz vieler Gespräche und intensiver Bemühungen bislang zu keiner Einigung, weswegen die Stadt Quickborn beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss erhoben hat. Jetzt muss die Entscheidung des Gerichts abgewartet werden. Zwei weitere Themen, die uns ebenfalls im neuen Jahr begleiten werden, sind die kontrovers diskutierte Gronauquerung, bei der es noch Gesprächsbedarf gibt, und seit Ende des Jahres das Thema Stadtmarketing. Mit einem Stadtmarketing möchte Quickborn seine Attraktivität verbessern und Ideen entwickeln, wie Quickborns Anziehungskraft noch gesteigert werden kann. Das könnte zu einer größeren Identifikation der Quickbornerinnen und Quickborner mit ihrer Stadt beitragen und Interessierte in dem Entschluss bekräftigen, sich in Quickborn anzusiedeln. Ein Arbeitskreis wird dazu Vorschläge sammeln und weiter entwickeln.

Es liegt ein bewegtes Jahr hinter uns, in dem enorm viel geleistet wurde und unser Dank gilt allen, die mit ihrem Einsatz und ihrem Engagement dazu beigetragen haben. Für die nun vor uns liegenden Feiertage wünschen wir eine besinnliche und erholsame Zeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2014.

Ihr Bürgervorsteher
Henning Meyn

Ihr Bürgermeister
Thomas Köppl


Quickborn, 20.12.2013