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Nachpflanzung von Bäumen und Pflege von Streuobstwiesen

Die Stadt informiert über die Nachpflanzung von Straßenbäumen und die Pflege von Streuobstwiesen im Herbst 2015.

In regelmäßigen Zeitintervallen von drei Jahren werden sogenannte Straßenbäume als straßenbegleitendes Grün im Stadtgebiet und den Ortsteilen nachgepflanzt. Im Herbst 2015 waren es 35 Bäume, die ersetzt werden mussten, weil sie wegen Beschädigungen am Stamm oder am Wurzelwerk nicht mehr stand- und bruchsicher waren.

„Bäume am Straßenrand in Wohn- und Gewerbegebieten sind unerlässlich für das Ortsbild als Gestaltungselement, für das Stadtklima, z.B. wegen staub- und schadstoffbindenden Eigenschaften und für den Natur- und Artenschutz. Eine Nachpflanzung und Ergänzung von geeigneten Bäumen ist deshalb sehr wichtig“, sagt Bürgermeister Köppl.

Für die aktuell gepflanzten Bäume einschließlich fachgerechter Pflanzung, Einbringung von Substrat, das den Wurzelraum durchlüftet, sowie einer dreijährigen Anwuchspflege mit erforderlichen Bewässerungen gibt die Stadt einmalig rund ca. 20.000,-€ aus.

Nicht weniger wichtig sind die Pflege und das Nachpflanzen von Obstbäumen in Streuobstwiesen, die im Zusammenhang mit Neubaugebieten als naturschutzrechtlicher Ausgleich für die baulichen Eingriffe angelegt wurden.

Auch hier hat der Umweltkoordinator Christian Groß vom Fachbereich Stadtentwicklung im Herbst 2015 Pflege und Nachpflanzungsmaßnahmen durchführen lassen, so z.B. in den Streuobstwiesen am östlichen Rand des Wohngebietes Kampmoorstraße / Hermann-Löns-Straße / Feldweg sowie in der Theodor-Storm-Straße, beide in Quickborn-Heide.

Dazu erhielten 84 Obstbäume einen Pflegeschnitt zur Förderung eines guten Kronenaufbaus (ausreichende Belichtung innerhalb der Baumkronen, Rücknahme überlanger Äste) und zur Sicherstellung des erforderlichen Lichtraumprofils, um Baumschäden beim Mähen der Wiese zu vermeiden. Acht abgängige Obstbäume wurden durch Neupflanzungen ersetzt.

Bei den Obstbäumen handelt es sich meistens um Apfelbäume. Christian Groß erklärt, dass er gerne regionaltypische Sorten verwendet und: „Wenn im Sommer jemand fragt, ob man mal einen Apfel ernten darf, dann ist das völlig in Ordnung!“

„Insgesamt zwei wichtige Maßnahmen für die Stadtökologie und für ein lebenswertes Quickborn.“ so Bürgermeister Köppl.

 
PM 008/2016
Quickborn, 11.01.2016
Ansprechpartner für diese Bürgerinfo: Frau Lattmann, Tel.: 04106/ 611-260