Einzelhandelskonzept


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Nach 10 Jahre langer Anwendung des Einzelhandelskonzeptes 2006 hat die Stadt Quickborn eine Neufassung des Einzelhandelskonzeptes in Auftrag gegeben. Das Einzelhandelskonzept 2016 der Stadt Quickborn wurde am 22. Mai durch die Ratsversammlung beschlossen.

Am Standort Güttloh sollen nun die bestehenden Discountermärkte weiterentwickelt und die Ladengrößen erweitert werden. Für den Lidl-Standort wird deshalb die 2. Änderung des Bebauungsplans Nr. 63 durchgeführt, für den Aldi-Standort der Bebauungsplan Nr. 64 aufgestellt.


Welche Auswirkungen haben diese Planungen auf den Einzelhandel in Quickborn und insbesondere auf die Innenstadt?

Zu dieser Fragestellung wurde ein Zentrenkonzept erarbeitet, das zudem aktuelle Trends thematisiert, die aktuelle Situation analysiert, Leitlinien entwickelt, und auf der Grundlage eines Innenstadt-Konzeptes eine Reihe von Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Innenstadt gibt. Die Anpassung des Einzelhandelskonzeptes 2016 ist ebenfalls Bestandteil des Ergebnisberichtes Zentrenkonzept für die Innenstadt von Quickborn und Teilfortschreibung des Einzelhandelskonzept Quickborn. Die Präsentation im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt verschafft einen ersten Überblick.


Im Zuge einer aktivierenden Impulsveranstaltung am 08.September 2022 zeigte das Büro Stadt+Handel die aktuellen Herausforderungen für Innenstädte auf und stellte die we-sentlichen Ergebnisse aus dem Zentrenkonzept vor. Mit der Unterstützung der Förderung durch das Innenstadtprogramm der Investitions-bank Schleswig-Holstein (IB:SH) werden bereits verschiedene Bausteine für die Konzeptumsetzung angeschoben. Durch die breite Teilnahme von Quickbornerinnen und Quickborner, Immobilieneigen-tümerinnen und -eigentümern, Gewerbetreibenden, Kulturschaffenden, Politikern und Personen aus dem sozialen und kirchlichen Bereiche kamen bei der Veranstaltung bereits über 50 Stadtmacher/innen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Die Veranstaltung stellte den Auftakt für den dem Zentrenkonzept nachfolgenden Beteiligungsprozess dar, in dem es vor allem darum geht Impulse zu setzen und Projekte gemeinsam mit den innerstädtischen Akteuren anzustoßen. Bei einem anschließenden lockeren Ausklang der Veranstaltung ergaben sich bereits erste Ideen und Anregungen für zukünftige Projekte für die Innenstadt. Insgesamt 25 Personen haben sich für ein aktives Einbringen bei der Gestaltung der Innenstadt gemeldet. In einer Workshopveranstaltung Ende September gilt es dann die Projektideen zu konkretisieren und erste Projekte gemeinsam in Richtung Umsetzung zu bringen



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