Sanierung Waldschule


Sanierung Waldschule

Da das Gebäude der Waldschule in Quickborn-Heide sanierungsbedürftig ist, und das Land Schleswig-Holstein ein neues Förderprogramm für solche Maßnahmen aufgelegt hat, wurde vom Ausschuss für Bildung, Kultur und Freizeit beschlossen, die Planung für eine Sanierung des historischen Gebäudetraktes, sowie für den Neubau der anderen Gebäudeteile vorzunehmen.

Das Land bestimmt mit seiner Zusage, rund 755.000 € an Zuschüsse zahlen zu würden, auch den Zeitplan der Maßnahme. So muss der konkrete Förderantrag bis zum Oktober 2019 gestellt werden.

Basis wird dann eine Detailplanung sein, die derzeit erarbeitet wird. Sie sieht vor, dass zunächst der erste Teil des Neubaus erstellt werden soll. Dort sollen dann 4 Klassenräume eine Mensa, ein Musikraum und Nebenräume gebaut werden. Nach Fertigstellung können die Klassen aus dem historischen Altbau im Neubau einziehen und der nächste Schritt, nämlich die Sanierung des Altbaus aus dem Jahr 1951 kann vorgenommen werden. Ist dieses abgeschlossen, ziehen dort die Schulleitung, das Sekretariat und das Lehrerzimmer ein.

Sobald der zweite Abschnitt des Neubaus fertig sein wird, können alle Klassen umziehen, und die dann leer stehenden Gebäudeteile werden abgerissen.

Im letzten Abschnitt erfolgt der Neubau der Turnhalle direkt im Anschluss an das neu gebaute Schulgebäude. Auf den durch die Abrisse freigewordenen Arealen wird ein neuer Pausenhof und ein Schulsportplatz entstehen.

Damit eine Baugenehmigung für das Projekt erhalten werden kann, ist nach jetzigem Stand ein Bebauungsplanverfahren notwendig. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter Bebauungsplan 111A "Waldschule Quickborn".


Videobotschaft

Thema: Sanierung Grundschule Waldschule


Sanierung Waldschule, neuer Stand September 2019

Die geplante Maßnahme aus Sanierung und Neubautrakt war Gegenstand einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für kommunale Dienstleistungen (AKD) und des Ausschusses für Bildung, Kultur und Freizeit am 17.09.2019.

Nachdem nunmehr die erste echte Kostenermittlung vorlag, galt es zu entscheiden, wie es weiter gehen soll. Denn die erste Kostenannahme, die unter Verwendung des Baukostenindex entstand, und bei 4,5 Mio Euro lag, wurde durch die konkreten Plandaten der Architekten und Ingenieure mit 7,8 Mio Euro deutlich überschritten.

Während zur Debatte stand, die Maßnahme zunächst komplett zu stoppen, entschied sich die Mehrheit der Ausschussmitglieder dafür, die umfangreiche Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Alt-Gebäudes auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren und den ersten Bauabschnitt des Neubautraktes wie geplant in Angriff zu nehmen.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung war u.a. auch, dass das zuständige Ministerium in Kiel das klare Signal gegeben hatte, dass auch diese reduzierte Maßnahme mit einem Zuschuss gefördert werden würde.

Das erste Gesamtkonzept sah im Endausbau vor, dass die gesamte Nutzfläche er Schule von derzeit rund 1.400 qm (inkl. mobile Klassenräume) auf später rund 1.900 qm erweitert werden würde. Den wesentlichen Gewinn an Fläche würde durch den Bau der rund 190 qm großen Mensa inkl. Küche, dem Ausbau des Lehrerzimmers auf 107 qm und der Schaffung von dringend benötigten Gruppenräumen mit insgesamt 115 qm statt bisher 18 qm.

Durch die jetzt gefällte Entscheidung muss in einigen Bereichen umgeplant werden. So wird zunächst im Altbautrakt keine Umnutzung erfolgen. Dort sollten eigentlich die vorhandenen Klassenräume zum Verwaltungstrakt mit Sekretariat, Schulleitung und Lehrerzimmer umgebaut werden. Diese Funktionen werden nun erst einmal in den bisherigen Räumen verbleiben und im historischen Gebäudeteil verbleiben die drei Klassenräume.

Neugebaut werden aber die Mensa mit Küche sowie im Obergeschoss vier Unterrichtsräume. Damit wird die Waldschule die am dringendsten benötigten Flächen für einen zeitgemäßen Unterricht erhalten.