Schaffung von Stellplätzen in der Hans-Heyden-Straße


Stellplätze Hans-Heyden-Straße

Am Gebietseingang der Prophetensee-Siedlung besteht ein anhaltendes Problem mit dem ruhenden Verkehr. Hier gibt es zu wenige Stellplätze, insbesondere bedingt durch den Hol- und Bringverkehr der Kita "Quickbelbü". Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Quickborn beriet im öffentlichen Teil seiner Sitzung am 15.11.2018 über die Verkehrssituation vor der KiTa "Quickelbü" und beauftragte die Verwaltung per Beschluss mit der Prüfung von Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrssituation im Anfahrtsbereich der KiTa "Quickelbü".

Ein erstes Parkraumkonzept bzw. Möglichkeiten zur Schaffung neuer Stellplätze wurden im öffentlichen Teil der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, den 14.03.2019 vorgestellt. Nach eingehender Beratung und Diskussion im Ausschuss beauftragte die Politik die Stadtverwaltung mit der Ausarbeitung weiterer Parkraumkonzepte. Diese werden in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt durch die Stadtverwaltung vorgestellt.


Videobotschaft

Thema: Parksituation Kita "Quickbelbü" 


Parkraumkonzept:

Nach verwaltungsinterner Prüfung wird die Errichtung einer straßenbegleitenden Stellfläche von ca. 50m Länge und ca. 5m Tiefe auf der nordwestlichen Straßenseite zwischen der Zufahrt zum Regenrückhaltebecken und dem Kreisverkehr in der Prophetensee-Siedlung favorisiert (Siehe Anlage 01). Der vorhandene Grünsteifen sowie Fußweg würden entfallen. Bei einer Breite von 2,5m pro Stellplatz ließen sich ca. 20 zusätzliche Stellplätze in direkter räumlicher Nähe zur Kindertagesstätte generieren. Von dort ist die KiTa Quickelbü bequem und sicher für Kinder und Eltern zu erreichen. Alternativstandorte wurden aufgrund der räumlichen Entfernung zur KiTa als wenig attraktiv bewertet und sind nicht Bestandteil der Planungen. Zudem würde ein höherer Eingriff in die Grünflächen erfolgen.

Als Aufstellwinkel für die zu schaffenden Stellplätze bietet sich auf Grund der räumlichen Gegebenheiten eine Senkrechtaufstellung an.

Ein weiterer Vorteil des gewählten Standortes ist die Ausnutzung bestehenden Planrechts. Die Umgestaltung des Gehweges zu Parkflächen steht den Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 85, welcher die gewählten Flächen als öffentliche Verkehrsflächen ausweist, nicht entgegen. Ein Bebauungsplanänderungsverfahren entfällt somit.

Die Baumaßnahme bedingt einen partiellen Rückbau des vorhandenen Gehweges auf der Nordseite der Hans-Heyden-Straße. Aufgrund der zu hinterfragenden Erschließungsfunktion des nördlichen Gehwegs, wird eine einseitige Gehwegeführung über den südlich verlaufenden Gehweg als örtlich ausreichend eingestuft.

Zusätzliche straßenverkehrsbehördliche Maßnahmen wie Parkzeitenregelungen sollen gewährleisten, dass die neu geschaffenen Parkflächen in den verkehrsintensiven Morgenstunden frei sind und den Eltern für Hol- und Bringverkehre zur Verfügung stehen.