Fluglärm


Aufgrund der räumlichen Nähe zum Verkehrsflughafen im An- und Abflugbereich der nordwestlichen Landebahn ist Quickborn von Lärmimmissionen des Flugbetriebes betroffen.

Lärmschutzbereich

Für den Verkehrsflughafen Hamburg wurde zum Schutz der Allgemeinheit und der Nachbarschaft vor Gefahren, erheblichen Nachteilen und erheblichen Belästigungen durch Fluglärm in der Umgebung des Verkehrsflughafens Hamburg am 13.03.2012 mit der Landesverordnung über die Festsetzung des Lärmschutzbereichs für den Verkehrsflughafen Hamburg ein Lärmschutzbereich festgesetzt.

Zu dem ausgewiesenen Lärmschutzbereich gehört auch ein kleiner Ausschnitt der Ortslage Quickborn südlich Harksheider Weg/ Goethestraße, der als Nachtschutzzone festgesetzt wurde (siehe Detailkarte Lärmschutzbereich). Hauseigentümer innerhalb dieser Nachtschutzzone können unter bestimmten Voraussetzungen die Erstattung von Aufwendungen für Schallschutzmaßnahmen an wohnbaulichen Anlagen beantragen. Ansprechpartner hierfür ist der Kreis Pinneberg:

Kreisverwaltung Pinneberg
Kurt-Wagener-Straße 11
25337 Elmshorn

Telefon: 04121/ 4502-0
Fax: 04121/ 4502-9
E-Mail: info@kreis-pinneberg.de

Fluglärmbeschwerden

Wenn Sie ein Fluglärmereignis belastet, dann nehmen Sie die Möglichkeit wahr, sich bei der Fluglärmschutzbeauftragten zu beschweren:

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Umwelt und Energie
Fluglärmschutzbeauftragte
Frau Dr. Gudrun Pieroh-Joußen
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Zusätzlich stehen Ihnen die Fluglärmbeschwerdehotline und das offizielle Beschwerdeformular der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie zur Verfügung:

Beschwerdehotline: 040/42840-2548
Offizielles Beschwerdeformular im Internet

Sie können Ihre Fluglärmbeschwerde mit Hilfe des Fluglärminformationstools „TraVis“ (Track Visualisation) präzisieren, wenn Sie im Internet die Seite http://travisham.topsonic.aero/ aufrufen. Dort haben Sie die Möglichkeit, relevante Daten zu dem Flug zu ermitteln, über den Sie sich beschweren wollen. Merken Sie sich zunächst Datum und Uhrzeit des Überfluges. Die Software zeigt zunächst Flugspuren der aktuellen An- und Abflüge an den vom Flughafen eingerichteten Lärmmessstellen mit den sich verändernden Lärmdaten während des Überflugs. Nun können Sie auch bezogen auf den Standort Ihrer Wohnung für ein konkretes Flugereignis Lärmdaten, Flughöhe und Entfernung des Überflugs ermitteln. Ein Archiv-Modus macht es möglich, Daten bis zu 2 Monate rückwirkend abzurufen.

Nähere Erläuterungen zur Nutzung des Fluglärminformationstools entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt „Fluglärmreport“ Heft Nr. 28, S. 5-7, der Flughafen Hamburg GmbH.

Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung Quickborn:

Herr Groß
Fachbereich Stadtentwicklung
Umweltkoordinator

Telefon: 04106/ 611-254
Fax: 04106/ 611-454
E-Mail christian.gross@quickborn.de

Fluglärmschutzkommission

Eine Fluglärmschutzkommission (FLSK), ein offizielles Gremium nach Luftverkehrsgesetz, hat die Aufgabe, die Genehmigungsbehörde (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation in Hamburg) sowie die Flugsicherung bei Maßnahmen zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigungen durch Luftfahrzeuge zu beraten.

Der Kommission gehören an:

  • Vertreter der vom Fluglärm betroffenen Gemeinden (Quickborn ist durch Bürgermeister Thomas Köppl vertreten)
  • Vertreter der Bundesvereinigung gegen Fluglärm
  • Vertreter der Fluggesellschaften, der Flugsicherung der Flughafen Hamburg GmbH und der zuständigen Landesbehörden

Um die Kommissionsarbeit zu öffnen und Ihr Wirken für die Bürgerinnen und Bürger und sonstige Interessierte transparenter zu machen, finden neben der eigentlichen Kommissionsarbeit Sitzungen in Stadtteilen / Orten mit aktueller Fluglärmproblematik statt, um sich im Dialog mit der Bevölkerung vor Ort auszutauschen.

Die Ausrichtung eines solchen Sitzungstermins der Fluglärmschutzkommission in Quickborn wird für Ende 2019 angestrebt.