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Bürgerbrief des Bürgermeisters November 2018 (2)

Liebe Quickbornerinnen und Quickborner,

Das muss doch mal gesagt werden!

Der Quickborner Gerd Rohde hat die Ausweisung weiterer Tempo-30-Zonen angeregt, vor-zugsweise im Baumviertel. Da passt es gut, dass die Verwaltung Ende September vom zu-ständigen Fachausschuss einen Prüfauftrag zu diesem Thema erhalten hat. Tempo-30-Zonen sollen die Verkehrssicherheit in Wohngebieten verbessern, ohne den Verkehrsfluss zu beeinträchtigen. Für die Einrichtung einer solchen Zone müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Auch die Polizei muss in diese Überlegungen eingebunden werden. Zurzeit untersucht die Verwaltung, ob das Baumviertel als Tempo-30-Zone geeignet ist. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, steht der Einrichtung einer Tempo-30-Zone nichts im Wege. Allerdings ist es mit der Beschilderung allein nicht getan, entscheidend ist, dass die Autofahrer sich daran halten. Erst dann macht eine Tempo-30-Zone wirklich Sinn. Näheres in der Videobotschaft auf www.quickborn.de.

Thema, Feuerwehr Ost:

Die Feuerwehr bekommt einen zweiten Standort in Quickborn-Heide beim Alten Friedrich. Die politischen Gremien der Stadt haben entschieden, Mittel für den Bau einer Außenstelle in Quickborn-Heide bereitzustellen. Das ist eine gute Ergänzung zur Ellerauer Feuerwehr. Der Brandschutz ist durch die Schnelligkeit und Schlagkraft der Quickborner Feuerwehr zurzeit gewährleistet, aber die Wehr muss auch in Zukunft leistungsfähig bleiben. Die Bevölkerung in der Quickborner Heide hat rasant zugenommen und auch das Gewerbegebiet wird größer. Damit wachsen die Anforderungen an den Brandschutz. Auch die Tagesverfügbarkeit von Feuerwehrleuten muss berücksichtigt werden, viele können aufgrund der Lage ihrer Arbeitsplätze die Feuerwache nicht in der erforderlichen Zeit erreichen. Mehr in der Videobotschaft unter www.quickborn.de.

Thema, deutliche Worte: Zunehmende Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr

Manchmal könnte man denken, auf den Straßen gilt nicht die Straßenverkehrsordnung, sondern Kriegsrecht. Da wird gedrängelt, die Vorfahrt genommen oder der Bus nicht vorgelassen. Der Ton und das Verhalten sind rauer geworden, der Gedanke „Ich zuerst“ ist fast gesellschaftsfähig. Dabei sind Verkehrspartner unsere Mitfahrer und keine Konkurrenten. Vor allem aber sind wir Vorbilder für Kinder und Jugendliche, die unser Verhalten nachahmen. Halten wir es doch mit dem Bären aus dem Dschungelbuch, der rät, es mit Gemütlichkeit zu probieren. Mehr Freundlichkeit, Gelassenheit und mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr - dann wird Autofahren entspannter und macht mehr Spaß.

Thema, Dialog: Workshop „Dialog mit Politik, Kindern, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen“

Quickborner Politiker haben sich zum dritten Mal mit Kindern, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen getroffen, um zu erfahren, was sie über Quickborn denken und was ihnen fehlt. Es wurde u.a. über Angebote und Treffpunkte für Jugendliche gesprochen, Schulwegsicherung und Freizeitmöglichkeiten bis hin zu Wegebeleuchtung und Verkehrsverbindungen. An der Problemlösung arbeiten alle gemeinsam, Ergebnisse werden im nächsten Workshop besprochen. Wer künftig mitmachen will, wendet sich an die Quickborner Stadtjugendpflege.


Ihr Bürgermeister
Thomas Köppl

Quickborn, 30.11.2018