Neue Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg zur weiteren Kontaktbeschränkung und für Dänemark-Grenzgänger


Corona-Update Kreis Pinneberg 31.03.2021

Aufgrund der Überschreitung der 100er-Inzidenz treten ab dem kommenden Donnerstag verschärfte Regelungen in Kraft

Im Kreis Pinneberg findet ein auffallend großer Anteil der Infektionen mit dem Coronavirus innerhalb der Familie, im engeren privaten Umfeld oder am Arbeitsplatz statt. Es sind inzwischen 24 Schulen und 8 Kindertagesstätten von Viruseinträgen - häufig mit der britischen Mutation - betroffen. In zwei Fällen haben sich daraus weitere Personen im Umfeld der betroffenen KiTas infiziert. Dieses führt dazu, dass seit einigen Wochen die Infektionszahlen im Kreis zunehmend steigen. Die Erfahrungen aus den vergangenen Wochen lassen darauf schießen, dass dieser Trend zunächst anhalten wird. Dem gilt es mit erhöhten Anforderungen jetzt entschlossen entgegen zu treten.

„Genau deshalb ist es wichtig jetzt schnell die weiteren - und gerade jetzt über Ostern die familiären Kontakte - weiter einzuschränken Weihnachten haben wir genau andersherum argumentiert. Die Konsequenzen haben wir deutlich im Januar zu spüren bekommen. Dazu soll es über Ostern nicht kommen. Wir müssen jetzt die Notbremse ziehen“, erklärt Landrätin Elfi Heesch.

Der Erlass zur Regelung ergänzender Maßnahmen bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wird umgesetzt werden und in einer Allgemeinverfügung geregelt. Diese finden Sie als Dateianhang zu dieser News am Seitenende.

Außerdem: Grenzverkehr Dänemark - Die aktuelle Allgemeinverfügung wird für die Dauer von zwei Monaten verlängert.

Text: Silke Linne, Pressesprecherin Kreis Pinneberg

Quickborn, 31.03.2021