Landrat, Bürgermeister*innen und Amtsdirektoren bitten um umsichtiges Verhalten an den langen Wochenenden


Keine Einschränkungen durch Anordnungen vorgesehen

Himmelfahrt und Pfingsten sind üblicherweise Termine, an denen Familien und Freunde sich treffen, um gemeinsam die Feiertage zu verbringen. Insbesondere Vatertagstouren stehen morgen für viele (Nicht-)Väter auf dem Programm. Beliebte Ausflugsziele für Bollerwagengespanne und radelnde Menschen sind alljährlich z.B. die Hetlinger Schanze oder der Rantzauer See inkl. Schlossinsel.

Viele Menschen an einem Ort bedeuten nach wie vor ein erhöhtes Infektionsrisiko. Landrat Oliver Stolz, die Bürgermeister*innen der Städte und Gemeinden und die Amtsdirektoren der Ämter im Kreis Pinneberg machen daher darauf aufmerksam, „dass das Virus sich nicht um behördliche Anordnungen oder Lockerungen kümmert. Bei zu wenig Abstand droht möglicherweise eine Corona-Infektion: So einfach ist das - leider“.

Die Anzahl der wöchentlichen Neuinfektionen ist im Kreis Pinneberg auf ein sehr niedriges Niveau abgesunken, am Dienstag gab es nur eine Neuerkrankung. „Hauptgrund für das geringe Infektionsgeschehen sind nicht Landesverordnungen oder Allgemeinverfügungen, sondern das umsichtige und verantwortungsvolle Handeln der allermeisten Einwohner*innen des Kreises Pinneberg in den letzten Wochen und Monaten. Bitte tragen Sie weiterhin dazu bei, dass die Infektionszahlen so niedrig wie bisher bleiben bzw. in absehbarer Zeit hoffentlich dauerhaft auf Null sinken. Und vielleicht ist es daher in diesem Jahr mal möglich, auf den Besuch von besonders beliebten Naherholungszielen zu verzichten? Bleiben Sie nicht unbedingt Zuhause – aber meiden Sie Menschenansammlungen“ so die Bitte der Bürgermeister*innen und Amtsdirektoren.

Ansammlungen im öffentlichen Raum mit einer größeren Anzahl von Personen sind verboten, grundsätzlich dürfen sich nur zwei Haushalte treffen. Dies gilt gleichermaßen für das Grillen in der Öffentlichkeit. Der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen ist – bis auf wenige Ausnahmen – immer einzuhalten.

Der Vollständigkeit halber weist der Kreis Pinneberg darauf hin, dass die örtlichen Ordnungsbehörden und die Polizei im Falle einer drohenden Verletzung der Kontakteinschränkungen vor Ort die nötigen Maßnahmen ergreifen können, um eine übermäßige Nutzung von bestimmten Orten zu verhindern oder zu beenden, beispielsweise durch Platzverweise, durch Zufahrtsbeschränkungen oder Parkplatzsperrungen. Auch Bußgelder sind möglich.

 
Pressemitteilung des Kreises Pinneberg vom 19.05.2020