Öffentliche Ansammlungen auch unter 50 Personen unterlassen!


PM 2020-050

Auch private Menschenansammlungen mit weniger als 50 Teilnehmenden können unterbunden werden. Bürgermeister Köppl appelliert an die Einsicht Aller und kündigt konsequentes Einschreiten an.

Dieser Tage wurden in Deutschland zahlreiche Fälle bekannt, in denen sich Personengruppen zu sogenannten „Corona-Partys“ verabredet oder sich unter Mißachtung aller Apelle zu größeren privaten Zusammenkünften getroffen haben. Bürgermeister Thomas Köppl findet dazu klare Worte: „Derartige Aktivitäten sind fahrlässig und unsolidarisch. Sie gefährden nicht nur konkret die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und in der Folge andere Personen, die mit ihnen in Kontakt kommen, sondern insgesamt die Wirksamkeit aller Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2.“ Der überwiegende Teil der Bevölkerung halte sich trotz der damit verbundenen Einschränkungen an die geltenden Vorschriften und Empfehlungen und verbinde damit die Hoffnung, dass die Ausbreitung der Pandemie dadurch gestoppt werde. Es sei nicht zu akzeptieren, dass Einzelne durch ihr unvernünftiges Verhalten das Wohl der Allgemeinheit gefährden.

Der Bürgermeister weist auf das geltende Verbot von privaten Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mindestens 50 Personen hin und kündigt an, dass Personenansammlungen im Freien oder in Gebäuden im Einzelfall auch untersagt werden, wenn sie aus deutlich weniger als 50 Personen bestehen, von ihnen aber eine Gesundheitsgefährdung der Teilnehmenden ausgeht. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn sich Gesprächskreise, Wandergruppen, Spielkreise, oder größere Freundeskreise treffen. In solchen Fällen werden Versammlungen konsequent durch die Ordnungsbehörde, ggf. unter Einbeziehung der Polizei, aufgelöst.

Quickborn, den 19.03.2020