Digitale Umsetzung von Verwaltungsleistungen


PM 2020-179

Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen digital anzubieten.

Die Stadt Quickborn hat sich im Rahmen Ihrer E-Government-Strategie für die Nutzung eines Formular-Servers der Firma Form-Solutions entschieden. Dieser wurde an die OSI-Plattform (Online-Service-Infrastruktur ) – dem in Schleswig-Holstein durch Dataport zentral bereitgestellten Serviceportal SH – angebunden. Nach erfolgreichen Tests konnte Quickborn Mitte November als erste Kommune in Schleswig-Holstein mit der Anbindung zwischen einem solchen Formular-Dienst und dem Serviceportal in den Produktivbetrieb starten.

Durch Verknüpfung des Zuständigkeitsfinders Schleswig-Holsteins (ZuFiSH) mit dem Formularserver der Firma Form-Solutions, sowie der dortigen Einbindung der Module eID und ePayment, haben alle Bürgerinnen und Bürger der Verwaltungsgemeinschaft Quickborn die Möglichkeit, Anträge auch online einzureichen. Auf Basis dieser Konfiguration sind nun die Voraussetzungen geschaffen, um auch die fehlenden 33% der Verwaltungsdienstleistungen »online« anzubieten. „Die Umsetzung des OnlineZugangsGesetzes ist für Quickborn kein Problem mehr.“, stellt Bürgermeister Köppl treffend fest. „Wir erwarten nun auch Lösungen vom Land, wie wir den dann erstellten Bescheid auch online wieder an den Bürger zurückversenden können.“

Das neue Serviceangebot kann interessierten Kommunen gerne vorgestellt werden. Dem IT-Verbund Schleswig-Holstein (ITVSH) wurde die Quickborner Lösung bereits präsentiert.

Der ITVSH unterstützt die Kommunen federführend bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und setzt kommunale Digitalisierungsprojekte um.

 
Pressemitteilung vom 01.12.2020