Seit Beginn der Corona-Pandemie suchen immer mehr Menschen Ruhe, Zerstreuung und Erholung beim Spaziergang in den Wäldern


leisure-1551705_Tom und Nicki Löschner_pixabay

Leider ist der Aufenthalt des Menschen und von Haustieren für die Bewohner des Waldes oftmals eine große Bedrohung. Fehlende Rücksicht und Unachtsamkeit belasten den Lebensraum Wald und die Wildtierbestände.

Oftmals werden Hunde im Wald nicht angeleint. In Wäldern gilt nach dem Landeswaldgesetz aber generell Anleinpflicht für Hunde. Wer hiergegen verstößt, begeht sogar eine Ordnungswidrigkeit und diese kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Niemand sollte abseits der Wege laufen und die Felder, Weiden und Wiesen rund um den Wald als Hundeauslauf nutzen. In unseren Wäldern finden Rehwild, Hasen, Fasan, Kaninchen, Fuchs, Marder und Wildvögeln ihre Heimat. Bitte helfen Sie, diese Vielfalt zu erhalten, indem Sie die Tiere nicht stören und sie nicht der von freilaufenden Hunden ausgehenden Gefahr aussetzen.


Leider treten am und im Wald immer häufiger auch weitere Probleme auf. So werden häufig Abfallablagerungen festgestellt, die bisweilen aus Grünschnitt aus privaten Gärten bestehen, oftmals aber auch, Getränkeflaschen, Einweg-Kaffeebecher oder sogar Möbelstücke enthalten. Solche Verunreinigungen schmälern nicht nur den Reiz der Landschaft; sie können auch zu einer erheblichen Gefahr für Tiere werden. Das Wild kann sich an herumliegenden Glasscherben, Blechteilen und Kronkorken tödlich verletzen oder Plastikteile als vermeintliche Nahrung aufnehmen und daran qualvoll verenden. Folien, Schnüre und Drähte können tödliche Fallen darstellen, in denen sich Wildtiere rettungslos verfangen.

Bitte nehmen Sie Rücksicht! Lassen Sie Hunde im Wald nicht unangeleint laufen. Verlassen Sie nicht die Wege und lassen Sie niemals Unrat im Wald zurück!

 
Pressemitteilung vom 02.03.2021


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