Gute Luft für Quickborns Schüler


Bürgermeister Thomas Köppl: “Quickborn wird kurzfristig alle Schulen weitgehend mit Lüftungsanlagen ausstatten, wenn die politischen Gremien Ihr OK geben. Primär geht es dabei um die Sicherstellung von hygienisch unbedenklicher Raumluft unter Pandemiebedingungen. Langfristig geht es um die Zuführung von Frischluft für ein gesundes Raumklima. Dauerhaft und mit dem Ziel schlechte Luft in den Klassenzimmern zu vermeiden, sollen raumlufttechnische Anlagen beschafft werden. Schlechte Raumluft macht müde, die Konzentrationsfähigkeit leidet, man bekommt Kopfschmerzen und es geht sprichwörtlich nichts mehr in den Kopf. Schuld ist eine zu hohe Kohlendioxidkonzentration in der Raumluft. Luftfilteranlagen ändern an dieser schlechten Luft nichts. Lüftungsanlagen schon. Bereits bei den Schulsanierungen und Neubauprojekten wurden entsprechende Anlagen breitflächig in Quickborns Schulen installiert. Durch die Förderung des Bundes können wir jetzt noch einmal richtig Gas geben“


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Die Beeinträchtigungen des Schulbetriebes durch Corona stellen für alle Beteiligten ein großes Problem dar. Deshalb wird auf allen Ebenen intensiv über die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit verschiedenster Maßnahmen diskutiert. Hierzu gehört auch die Frage nach der Raumluftqualität.

Der Bund hat jetzt sein Förderprogramm für raumlufttechnische Anlagen dahingehend geändert, dass auch Neuausstattungen von Schulen förderfähig sind. Hierbei handelt es sich um eine Technik, die die Schulräume mit Frischluft versorgen soll, und nicht nur die vorhandene Raumluft filtert.

Die Stadt Quickborn hat sich nach Bekanntwerden des neuen Förderprogramms umgehend entschieden, Förderanträge für die Kindertagesstätte Zauberbaum, die 3 Grundschulen und die Comenius-Schule zu stellen. Die beiden Gymnasien sind bereits mit fest eingebauten Lüftungsanlagen ausgestattet.

Die Förderquote des Bundes beträgt 80 %.


Für die Kita und die Grundschulen liegen bereits Förderbescheide des Bundesamtes über eine Gesamtsumme von 1,44 Mio. Euro vor. Auf die Zusage für die Comenius-Schule wird derzeit noch gewartet. Für diese Schule wurde eine Fördersumme in Höhe von 500.000 € beantragt.

Das gesamte Investitionsvolumen wird dann bei 2,430 Mio. Euro liegen, wovon die Stadt Quickborn einen Eigenanteil von 486.000 € tragen muss.

Der Anschub für die Beschaffung und den Einbau der Geräte wird jetzt im August in den zuständigen Ausschüssen beraten. Zeitlich parallel laufen bereits die Planungen.

Dennoch wird es noch einige Monate dauern, bis die Technik vor Ort eingebaut werden kann, denn auch die technischen Planungen sowie die unverzichtbare europaweite Ausschreibung benötigen ihre Zeit.

 
Pressemitteilung vom 10.08.2021