Sonderförderprogramm des Bundes zur Unterstützung des Ehrenamts in der Corona-Situation


Sonderförderprogramm des BMEL

Sonderförderprogramm

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) und die Akademie für die ländlichen Räume haben uns davon unterrichtet, dass durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Sonderprojekt "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern" gestartet wurde.

Initiativen, die Angehörige besonders schutzbedürftiger Gruppen durch ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe oder bürgerschaftliche getragene Nahversorgung in ländlichen Räumen unterstützen, können ab sofort bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Interessenbekundungen unter www.bmel.de/ehrenamt-versorgung einreichen.


Die Interessenbekundungen werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt („Windhundverfahren!“). Die Anzahl der pro Landkreis antragsberechtigten Initiativen ist begrenzt. Details über das zweistufige Antragsverfahren können einem Flyer entnommen werden, der als Anlage beigefügt ist.

Damit sollen ehrenamtliche Nachbarschaftshilfen und Nahversorgungsinitiativen im ländlichen Raum unterstützt werden, die Angehörige besonders schutzbedürftiger Gruppen bei der Nahversorgung, insbesondere bei der Lebensmittelversorgung, unterstützen. Darüber hinaus können Initiativen finanzielle Zuschüsse für pandemie-bedingte (zusätzliche) Transportleistungen und weitere Mobilitätsaufwendungen erhalten. Mit den Fördermitteln des BMEL sollen zudem Pandemie-bedingt notwendige Verbesserungen der digitalen Ausstat-tungen der Initiativen ermöglicht werden.

Förderfähig sind Aufwendungen zur Finanzierung mit einem Zuwendungsbetrag von mindestens 2.000 € und maximal 8.000 €. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung auf Ausgabenbasis als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Die Fördermaßnahme ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE). Ziel des BULE ist es, ländliche Regionen als attraktive Lebensräume zu erhalten und dazu beizutragen, dass Menschen auch in Zukunft gut auf dem Land leben und arbeiten können.

 
Information des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages / SHGT-Förderbrief Nr. 94 vom 26.06.2020