Wetterumschwung führt zu verstärkter Pfützenbildung im Stadtgebiet: Stadt bittet um Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme

Der aktuelle Wetterumschwung mit anhaltendem Tauwetter führt derzeit zu erheblichen Wasseransammlungen auf Straßen und Gehwegen im gesamten Stadtgebiet. Der städtische Bauhof arbeitet intensiv an einer Verbesserung der Entwässerungssituation.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofs leisten hervorragende Arbeit“, lobt Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann. „Nach einem Winterdienst mit Einsätzen rund um die Uhr stehen sie nun vor der nächsten großen Herausforderung. Die Beseitigung von Straßenschäden infolge des Frost-Tau-Wechsels und die Sicherstellung der Entwässerung haben derzeit oberste Priorität. Diese Aufgaben im gesamten Stadtgebiet zu bewältigen, ist eine echte Mammutaufgabe. Mein Dank gilt allen Beschäftigten des Bauhofs, die mit großem Engagement tagtäglich für die Sicherheit und Funktionsfähigkeit unserer Infrastruktur sorgen.“

Verstopfte Straßeneinläufe behindern den Wasserabfluss

Nach den intensiven Schneefällen und Frostperioden der vergangenen Wochen setzt mit den nun steigenden Temperaturen ein rascher Schmelzprozess ein. Die dabei entstehenden Wassermengen können vielerorts nicht ordnungsgemäß abfließen. 

Ein wesentlicher Grund für die großflächige Pfützenbildung ist die Verstopfung zahlreicher Straßeneinläufe (Gullis). Diese sind infolge der winterlichen Witterung – insbesondere durch festgefrorenen Schneematsch, Eispanzer sowie Reste von Streugut – teilweise vollständig blockiert und dadurch in ihrer Funktion stark eingeschränkt.

Der Bauhof der Stadt Quickborn reinigt die betroffenen Einläufe sukzessive. Aufgrund der Vielzahl an Straßeneinläufen im gesamten Stadtgebiet sowie der dringend erforderlichen Behebung von Straßenschäden durch den Frost-Tau-Wechsel erfolgt dies nach einem abgestimmten Prioritätenplan. Dabei werden Hauptverkehrsstraßen, bekannte Gefahrenstellen sowie tieferliegende Bereiche bevorzugt bearbeitet. 

Die Stadt bittet um Verständnis, dass die vollständige Wiederherstellung der ordnungsgemäßen Straßenentwässerung noch einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Hinweise für Verkehrsteilnehmende

Zusätzlich bittet die Stadt Quickborn alle Verkehrsteilnehmenden, ihr Verhalten an die derzeitigen Straßen- und Witterungsverhältnisse anzupassen.

  • Angepasste Geschwindigkeit: Durch größere Wasserflächen auf der Fahrbahn besteht insbesondere für Kraftfahrzeuge erhöhte Aquaplaning-Gefahr.
  • Rücksicht im Straßenverkehr: Eine umsichtige Fahrweise beim Durchfahren von Pfützen trägt dazu bei, Fußgängerinnen, Fußgänger sowie Radfahrende vor Spritzwasser zu schützen.
  • Verdeckte Fahrbahnschäden: Unter Wasseransammlungen können sich durch den Frost entstandene Schlaglöcher befinden, die ein erhöhtes Unfallrisiko darstellen.
  • Mögliche Glättebildung: Bei sinkenden Nachttemperaturen kann nicht abfließendes Schmelzwasser erneut gefrieren.

Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger

Anliegerinnen und Anlieger können zur Entlastung der Situation beitragen, indem sie – sofern gefahrlos möglich – die Straßeneinläufe vor ihren Grundstücken von Schnee- und Eisresten befreien. Dadurch lassen sich lokale Wasseransammlungen insbesondere auf Gehwegen reduzieren.

Erhebliche Wasseransammlungen, die eine unmittelbare Gefährdung darstellen, können der Stadtverwaltung online unter www.quickborn.de/melden gemeldet werden.

Die Stadtverwaltung dankt allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Mithilfe und appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, ihre Fahrweise den aktuellen Straßenverhältnissen anzupassen. Die Verkehrssicherheit hat oberste Priorität.

  
Pressemeldung vom 14.01.2026