Um die städtische Infrastruktur langfristig zu sichern und den Wartungsaufwand im Abwassernetz zu minimieren, baut die Stadt Quickborn einen hochmodernen Sandfang in Form eines Lamellenklärers im südlichen Teil des Rotdornwegs. Die Anlage setzt neue Maßstäbe in der Vorreinigung von Niederschlagswasser und schützt die nachgelagerten Kanalsysteme effektiv vor dem Eintrag von Sand und Sedimenten.
Aufgrund der Dimensionen der Bauteile und der Lage der bestehenden Kanalleitungen können die Arbeiten ausschließlich unter Vollsperrung des südlichen Teils des Rotdornweges durchgeführt werden.
Anwohnerinnen, Anwohner und Lieferdienste können die Grundstücke im betroffenen Bereich um den Heidmoorgraben trotz der Vollsperrung jederzeit erreichen. Die Zufahrt ist über den nördlichen Ast des Rings durchgehend uneingeschränkt möglich.
Durch die zunehmenden Extremwetterereignisse der letzten Jahre gelangt vermehrt Sand und Splitt von befestigten Flächen in die Kanalisation. Dies führt zu Verstopfungen und hohen Reinigungskosten. Der neue Lamellenklärer löst dieses Problem durch eine kompakte, aber hochwirksame Bauweise. Durch die leichtere Reinigung sinken zudem die Kosten für manuelle Kanalreinigungen erheblich.
Die Arbeiten am Standort Rotdornweg beginnen, sobald die Witterungsbedingungen einen Baustart zulassen. Die Fertigstellung ist derzeit für Mai 2026 vorgesehen. Während der Bauphase kann es immer wieder zu kurzzeitigen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Die Stadtverwaltung dankt für das Verständnis.
Der Fachbereich Tiefbauten der Stadt Quickborn ist verantwortlich für die sichere und ökologische Abwasserentsorgung von etwa 10.000 Haushalten in Quickborn. Mit moderner Technik und einem klaren Fokus auf Ressourcenschutz stellt der Fachbereich den zuverlässigen Betrieb und den langfristigen Erhalt der städtischen Abwasserinfrastruktur sicher.
Quickborn, 28.01.2026