Stadt Quickborn startet eigene Social Media-Kanäle und Video-Podcast

Die Stadt Quickborn geht ab dem heutigen 1. Juni 2026 um 20 Uhr mit eigenen offiziellen Social Media-Kanälen unter dem Namen „Mein Quickborn“ auf Facebook und @meinquickborn auf Instagram an den Start. Zusätzlich erscheint die erste Folge des neuen Video-Podcasts „Quick.talk – Gesichter und Geschichten aus Quickborn“, der künftig monatlich auf Spotify und YouTube veröffentlicht wird. Damit wird die bisherige Kommunikation über Pressemitteilungen, Newsletter und Internetseite durch weitere zeitgemäße Kanäle ergänzt.

Mit den neuen Angeboten reagiert die Stadt auf veränderte Mediennutzungsgewohnheiten und möchte Bürgerinnen und Bürger künftig moderner, direkter und schneller erreichen. Die Social Media-Kanäle können auf Facebook und Instagram kostenlos abonniert werden. Der Podcast „Quick.talk – Gesichter und Geschichten aus Quickborn“ erscheint monatlich auf Spotify und YouTube. Die Quickborn-App, ebenfalls unter dem Titel „Mein Quickborn“, ist im App Store sowie auf Google Play erhältlich. Ein wöchentlich erscheinender Newsletter der Stadt Quickborn per E-Mail kann unter www.quickborn.de/newsletter abonniert werden.

„Kommunikation hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert“, erklärt Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann. „Viele Menschen informieren sich heute nicht mehr ausschließlich über klassische Medien oder Internetseiten von Behörden. Informationen werden zunehmend über soziale Netzwerke konsumiert – und zwar nicht nur durch junge Leute. Als moderne Verwaltung wollen wir die Menschen auf möglichst vielen Kanälen erreichen. Gleichzeitig wollen wir Transparenz schaffen, Hintergründe erklären und insbesondere in Krisensituationen schnell und verlässlich informieren.“


Social Media- und Podcast-Profi Thomas Spitzkofski mit Quickborns Pressesprecher Helge Tiemann
Social Media- und Podcast-Profi Thomas Spitzkofski mit Quickborns Pressesprecher Helge Tiemann
Das Quick.talk Podcast-Studio kurz vor der ersten Aufnahme
Das Quick.talk Podcast-Studio kurz vor der ersten Aufnahme

Neben der Kommunikation in Krisen- und Ausnahmesituationen werden die neuen Kanäle vor allem über aktuelle Projekte, Veranstaltungen, kommunalpolitische Entscheidungen, Serviceangebote der Verwaltung sowie über das gesellschaftliche Leben in Quickborn informieren. Gleichzeitig sollen die offiziellen Social Media-Auftritte der Stadt bei Facebook und Instagram Einblicke in die Arbeit der Stadtverwaltung ermöglichen, Hintergründe zu Entscheidungen erläutern und die zahlreichen positiven Entwicklungen in Quickborn sichtbarer machen. Auch Ausschnitte aus dem neuen Podcast „Quick.talk“ werden künftig für die Social-Media-Kanäle aufbereitet und dort veröffentlicht.

„Das Feedback vieler Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Wochen und Monaten hat noch einmal deutlich gezeigt, wie groß der Wunsch nach sachlichen, objektiven und verlässlichen Informationen ist“, so Pressesprecher Helge Tiemann. „Zwischen Meinungen, Spekulationen, zugespitzten Darstellungen und wenig sorgfältig mit KI erzeugten Inhalten auf Facebook fällt es oft schwer, echte und gesicherte Informationen zu erkennen. Genau hier möchten wir einen Beitrag leisten: mit Fakten und Transparenz.“

„Unsere Verwaltung leistet jeden Tag sehr viel für die Menschen vor Ort. Viele dieser Leistungen bleiben jedoch oft unsichtbar“, so Beckmann. „Wir möchten zeigen, woran wir arbeiten, welche Projekte wir voranbringen und welche Menschen sich für unsere Stadt engagieren“, ergänzt Beckmann.

Lehren aus Starkregen und Stromausfall

Eine besondere Rolle bei der Einführung der neuen Kanäle spielt die Krisenkommunikation. Insbesondere das extreme Starkregenereignis im Jahr 2024 sowie der Stromausfall in Teilen der Quickborner Innenstadt vor genau einem Jahr haben gezeigt, wie rasant sich Informationen heute über soziale Netzwerke verbreiten. Bereits wenige Minuten nach dem Stromausfall wurden zahlreiche Beiträge und Diskussionen auf Facebook veröffentlicht und in kürzester Zeit kursierten neben zutreffenden Informationen auch Spekulationen und widersprüchliche Darstellungen.

Tiemann hierzu: „In Krisenlagen benötigen wir eigene digitale Kommunikationskanäle, die binnen weniger Minuten per Handy bespielt werden können. Wenn Verunsicherung entsteht und im schlimmsten Fall ernste Gefahren drohen, braucht man möglichst schnell belastbare Informationen. Dafür wollen wir künftig einen verlässlichen Kanal bieten.“

Entscheidungsfindung und hausgemachte Umsetzung

Seit Juni 2025 wurden verschiedene Konzepte für Social Media geprüft, Erfahrungen anderer Kommunen ausgewertet, technische Lösungen entwickelt sowie organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen.

Der Podcast wird vor Ort in Quickborn produziert und konnte dank effizienter Strukturen und schlanker Abläufe mit vergleichsweise geringem Mitteleinsatz realisiert werden.

„Wir haben das Projekt Schritt für Schritt aufgebaut“, erläutert Tiemann. „Die Einführung sollte professionell und gleichzeitig so wirtschaftlich wie möglich erfolgen. Deshalb haben wir auf kostspielige Agenturlösungen verzichtet und die Grundlagen selbst entwickelt – neben dem laufenden Betrieb. Umso mehr freue ich mich, dass wir nach einem Jahr Vorbereitung nun offiziell starten können.“

Quickborn, 01.06.2026