Quickborn zählt zu den bestversorgten Kommunen Deutschlands. Das zeigt der aktuelle „IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge 2026“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Im bundesweiten Vergleich von 10.817 Städten und Gemeinden erreicht Quickborn Rang 710 und wird damit in die Kategorie „sehr gut“ eingeordnet.
„Quickborn ist unter den besten zehn Prozent aller untersuchten Gemeinden in Deutschland“, erklärt Bürgermeister Thomas Beckmann. „Das ist ein schönes Ergebnis, das zeigt, dass wir uns in vielen Bereichen, die für die Menschen im Alltag entscheidend sind, sehr gut entwickelt haben. Wichtiger ist für mich aber, dass wir weiter machen. Wir werden unseren Kurs fortsetzen und Quickborn auch in Zukunft als lebenswerte, moderne und attraktive Stadt gestalten.“
Der IW-Gemeindecheck untersucht die Qualität der Daseinsvorsorge in sämtlichen deutschen Gemeinden. Bewertet werden anhand von 17 Indikatoren die Bereiche Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitalisierung und Freizeit. Dabei fließen unter anderem die Erreichbarkeit von Schulen, Kitas, Ärzten, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, kulturellen Angeboten sowie die Anbindung an den öffentlichen Verkehr und die digitale Infrastruktur in die Bewertung ein. Die Untersuchung wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft durchgeführt.
Dass Quickborn im bundesweiten Vergleich so gut abschneidet, ist insbesondere auf starke Ergebnisse in mehreren zentralen Zukunftsbereichen zurückzuführen. Sehr gute Platzierungen erreicht die Stadt in den Themenfeldern Gesundheit, Mobilität, Digitalisierung und Freizeit. Auch im Bereich Bildung erzielt Quickborn einen guten Wert.
Die Ergebnisse spiegeln also die Stärken der Stadt wider: die Lage im Hamburger Umland mit guter verkehrlicher Anbindung, die kontinuierliche Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur, die vielfältigen Freizeit- und Naherholungsangebote sowie die gute Erreichbarkeit wichtiger Einrichtungen der Daseinsvorsorge. Gerade die Kombination aus urbaner Nähe und hoher Wohn- und Lebensqualität macht Quickborn für viele Menschen zu einem attraktiven Wohnort.
Gleichzeitig zeigt der Gemeindecheck auch, dass gute Ergebnisse kein Anlass zum Ausruhen sind. Wie viele Kommunen steht auch Quickborn vor der Herausforderung, die Qualität der Daseinsvorsorge langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln – und das bei einer chronischen Unterfinanzierung durch Bund und Land.
„Das gute Abschneiden freut uns natürlich“, erklärt Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann. „Gleichzeitig dürfen solche Ergebnisse nicht darüber hinwegtäuschen, vor welchen Herausforderungen die Kommunen in ganz Deutschland stehen. Bund und Länder übertragen den Städten und Gemeinden immer mehr Aufgaben und höhere Standards, ohne die damit verbundenen Kosten vollständig zu finanzieren. Die Folge ist, dass vielerorts genau die Angebote unter Druck geraten, die für die Lebensqualität der Menschen entscheidend sind – von Bildung und Betreuung über Mobilität bis hin zu Kultur, Sport und Freizeit. Unser Anspruch ist es, die hohe Qualität der Daseinsvorsorge in Quickborn trotzdem zu sichern und weiterzuentwickeln. Dafür brauchen die Kommunen verlässliche Rahmenbedingungen und eine auskömmliche Finanzierung ihrer Aufgaben.“
Die vollständigen Ergebnisse des IW-Gemeindechecks sind auf den Internetseiten des Instituts der deutschen Wirtschaft abrufbar.
Quickborn, 12.06.2026
