Die Arbeiten am Kreisverkehr im Justus-von-Liebig-Ring sind früher fertig geworden als geplant. Eigentlich sollte der Kreisverkehr erst am Montag, 17. August, wieder freigegeben werden, doch nun wird er schon am Freitag, 14. August, ab 16 Uhr geöffnet. „Trotz der Hitze in den vergangenen Tagen konnte der Asphalt gut trocknen, sodass wir mit den Arbeiten schon früher fertig werden“, erklärt Bärbel Bohlmann, Tiefbauingenieurin und Fachbereichsleiterin der Stadt Quickborn.
Gesperrt war der Kreisverkehr, weil die Asphaltdecke dort das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatte. Rund 20 Jahre lang hält eine Verschleißdecke. Die Zeit ist um, erste Risse waren zu sehen
„Auf den ersten Blick mag es verwunderlich sein, dass die Straße vom Kreisverkehr im Justus-von-Liebig-Ring erneuert wird“, erklärt Bärbel Bohlmann, Tiefbauingenieurin und Fachbereichsleiterin der Stadt Quickborn. „Schließlich gibt es im Stadtgebiet viele Straßen, die in einem deutlich schlechteren Zustand sind. Doch auch im Justus-von-Liebig-Ring waren schon deutliche Risse im Asphalt zu sehen. Wir fahren in der Stadt deshalb eine zweigleisige Strategie, um unsere Straßen auf Vordermann zu bekommen und zu halten.“
Zum einen sollen die Straßen erneuert werden, die in einem schlechten Zustand sind, zum anderen sollen die Straßen, die gut sind, gar nicht erst in einen schlechten Zustand geraten. Dazu gehört auch der Kreisverkehr im Justus-von-Liebig-Ring.
In die Risse im Asphalt dort gelangt Regenwasser, das im Winter bei Minusgraden gefrieren und die Straße aufplatzen lassen würde. Schlaglöcher entstünden. Das will die Stadt verhindern und damit langfristig Geld sparen. Denn wenn erst einmal große Schlaglöcher entstanden sind, muss die gesamte Straße erneuert werden und nicht nur die Verschleißdecke. Die Kosten sind dann enorm.
Regelmäßig überprüft die Stadt Quickborn das Straßennetz im Stadtgebiet mithilfe des Programms Vialytics. Auf ihren täglichen Einsatzfahrten haben die Mitarbeitenden des Bauhofs der Stadt Quickborn eine Kamera im Auto, die alle paar Sekunden automatisch ein Foto von den Straßen macht, inklusive Zeitstempel und GPS-Daten. Die Fotos werden im Anschluss von einem KI-gestützten Programm analysiert und mit Schulnoten bewertet. So priorisiert die Stadt, welche Straße erneuert werden müssen und welche noch in Ordnung sind. Nach und nach sollen so alle Straßen in einen guten Zustand versetzt werden.
Quickborn, 14.08.2026
