Wenn man durch die Stadt Quickborn läuft, kann man der Eule nicht entkommen, denn sie begegnet einem an fast jeder Straßenecke.
Die Eule ist nicht nur in dem Stadtwappen der Eulenstadt zu erkennen, sondern prägt auch ganz andere Bereiche. Nicht nur die Eulen-Apotheke, der Eulen-Sekt und das Eulenbrot tragen den Namen des Wappentiers in sich, auch lokale Unternehmen, wie der Eulen-Kiosk wurden speziell nach der Eule benannt. Sogar das alljährliche Eulen- und Schützenfest, trägt den Namen des Wappentiers in sich.
Aber wissen die Quickbornerinnen und Quickborner eigentlich, warum die Eule hier so präsent ist? Diese Frage hat sich Praktikantin Julia Bunzel gestellt und auf dem Wochenmarkt nachgehakt.
Vor Ort zeigte sich ein unerwartetes Bild. Keiner der Befragten konnte eine genaue Antwort geben. Die Quickbornerin Marianne Hergert überlegte: „Vielleicht hat es hier früher so viele Eulen gegeben?“ Eine andere Besucherin brachte die Natur in Quickborn ins Spiel. „Hat es etwas mit dem Himmelmoor zu tun?“ Doch weder hat es hier zahlreiche Eulen gegeben, noch hat das Himmelmoor etwas damit zu tun. Julia Bunzel suchte weiter nach einer Antwort. Der Quickborner Heiko Belitz spekulierte: „Hat es irgendetwas mit der Quelle zu tun?“ Doch auch das stimmt nicht.
Von 1777 bis 1920 hat es in Quickborn eine historische Gaststätte, mit dem Namen „Eulenkrug“ gegeben, welche an der Ecke der Ulzburger Landstraße und dem Harksheider Weg lag, erklärt Irene Lühdorff, Leiterin der Geschichtswerkstatt. Historiker vermuten, dass diese Gaststätte dazu geführt hat, dass die Eule zum Wappentier der Stadt Quickborn geworden ist.

Die Quickbornerin Marianne Hegert überlegt, ob es damals vielleicht zahlreiche Eulen gegeben hat (Quelle: Stadt Quickborn)

Wochenmarktbesucher Heiko Belitz vermutet einen Zusammenhang mit der Quelle (Quelle: Stadt Quickborn)
Pressemitteilung vom 12.10.2026