Spielen, entdecken, gemeinsam wachsen: Quickborn entwickelt seine 33 Spielflächen weiter

Wo können Kinder nach Herzenslust klettern, schaukeln, toben oder ihrer Fantasie freien Lauf lassen? Und wie lassen sich Spielplätze noch attraktiver, sicherer und inklusiver gestalten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Stadt Quickborn kontinuierlich. Bei der jährlichen Spielplatzbegehung verschaffen sich Vertreterinnen der Kommunalpolitik gemeinsam mit der Stadtjugendpflege einen Eindruck von den Anlagen im Stadtgebiet. Grundlage für weitere Maßnahmen ist die jährlich fortgeschriebene Spielflächenbedarfsplanung.

Insgesamt betreut die Stadtjugendpflege 33 öffentliche Spiel- und Bolzflächen. Sie unterscheiden sich in Größe, Ausstattung und Charakter. Während einige kleinere Spielplätze bereits vor mehr als 50 Jahren angelegt wurden, sind in neueren Wohngebieten seit den 1990er-Jahren größere Freiflächen entstanden. Sie alle bieten Kindern wohnortnahe Möglichkeiten zum Spielen, Bewegen und Begegnen.

Wie sich bestehende Anlagen weiterentwickeln lassen, zeigt die Große Marienhöhe. Dort wurden unter anderem eine Inklusionsschaukel, ein Tangositz und eine Kommunikationstafel eingerichtet, die auch Kindern ohne gesprochene Sprache die Verständigung ermöglicht. Weitere Verbesserungen der barrierearmen Zugänglichkeit sowie ein zusätzliches Angebot an der Matschanlage sind vorgesehen. Auch am Prophetensee wurde das inklusive Spielangebot erweitert.

An anderen Standorten gab es ebenfalls Erneuerungen. Für die Ricarda-Huch-Straße zum Beispiel wurde entsprechend der Bedarfsplanung unter anderem ein Spielhaus und die Seilbahn ersetzt. Außerdem ist ein Trampolin vorgesehen.

Was wünschen sich Kinder und Jugendliche für ihre Spielplätze?

Um ihre Bedürfnisse und Ideen unmittelbar zu erfahren, organisiert die Stadtjugendpflege regelmäßig Beteiligungsaktionen an verschiedenen Standorten. Dabei können junge Menschen selbst aufzeigen, was ihnen gefällt, was fehlt und welche Veränderungen sie sich wünschen. Ihre Anregungen fließen in die Planung ein, wie beispielsweise bei der Ricarda-Huch-Straße, wo auch Familien ihre Vorstellungen einbringen konnten. So gestaltet die Stadt ihre Spielflächen gemeinsam mit denjenigen, die sie nutzen.

Neben den Spielgeräten berücksichtigt die Stadtjugendpflege auch Freiflächen zum Toben, Aufenthaltsmöglichkeiten, Sonnenschutz und Erreichbarkeit. Regelmäßige sicherheitstechnische Prüfungen ergänzen die Arbeit der Stadtjugendpflege und des Bauhofs.

Die Spielflächenbedarfsplanung dokumentiert öffentlich, welche Maßnahmen vorgesehen sind. Neue Spielplätze können bei künftigen städtebaulichen Entwicklungen berücksichtigt werden, sofern geeignete Grundstücke verfügbar sind.

Der Jahresbericht der Stadtjugendpflege und die Spielflächenbedarfsplanung sind öffentlich einsehbar. Eine Übersicht der Quickborner Spielplätze mit Informationen zur jeweiligen Ausstattung bietet die Stadtjugendpflege unter www.stadtjugendpflege-quickborn.de.

Alle Spielflächen sind auch im digitalen Kinderstadtplan mit hinterlegten Fotos zu entdecken.



  
Pressemitteilung vom 19.10.2026