Der 8. Mai ist ein prägendes Datum in Deutschland. Der Zweite Weltkrieg war zu Ende, die Wehrmacht hatte bedingungslos kapituliert, der NS-Staat war zusammengebrochen, ein Neuanfang stand bevor. Die Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wird oftmals als die „Stunde Null” beschrieben. Doch der Begriff ist umstritten.
Am Samstag, 14. November, ab 19 Uhr tritt das Axensprung Theater aus Hamburg im Artur-Grenz-Saal, Am Freibad 7, auf und thematisiert die „Stunde Null“. Organisiert wird der Abend vom Träger- und Förderverein Henri-Goldstein-Haus Quickborn e.V.
Das Theaterstück handelt davon, ob die „Stunde Null“ wirklich ein Neuanfang oder eher ein Mythos war, um verdrängen zu können, was war. Es war eine Zeit einer gewaltigen Aufbruchsstimmung und zerrissener Gegenwart zugleich. Eine Familie durchlebt die chaotischen ersten Nachkriegsjahre, in der die alte Ordnung in Trümmern liegt. Haltungen, Hoffnungen und Wünsche prallen aufeinander.
Die Menschen versuchten, sich irgendwie durchzuschlagen und organisierten auf abenteuerlichen Wegen das Nötigste auf dem Schwarzmarkt. Millionen Heimatlose zogen durchs Land, die Besatzungsmächte gerieten zunehmend in Konflikte, die D-Mark kam, der Kalte Krieg bracht aus. Und aus einem Deutschland werden zwei.
Der Eintritt zum Theaterstück kostet 10 Euro, Schülerinnen und Schüler haben freien Eintritt. Karten können über die E-Mail-Adresse karten@henri-goldstein-haus.de oder an der Abendkasse gekauft werden.
BU: Das Axensprung Theater aus Hamburg tritt in Quickborn auf. (Quelle: Förderverein Henri-Goldstein-Haus Quickborn e.V.)
Pressemitteilung vom 28.10.2026