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Schlauch festhalten, Wasser marsch und dann selbst erleben, mit welcher Kraft das Wasser aus dem Strahlrohr schießt: Für die Sechstklässler des Elsensee-Gymnasiums war das zweifellos einer der Höhepunkte des Aktionstags zum Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Unter Anleitung der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn durften die Jugendlichen auf dem Schulhof selbst zum Strahlrohr greifen. Was Katastrophenschutz bedeutet, lernten sie an diesem Vormittag nicht nur in der Theorie, sondern vor allem durch Ausprobieren, Nachfragen und Mitmachen.
Insgesamt 107 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a bis 6d beteiligten sich an dem Projekttag. Das Bildungsministerium hatte die Schulen in Schleswig-Holstein eingeladen, den landesweiten Aktionstag aufzugreifen. Am ESG war schnell klar, dass die Schule dabei sein wollte. „Wir fanden das gleich sinnvoll“, sagt Matthias Jöken, Leiter der Orientierungsstufe. Gemeinsam mit den Klassenleitungen Martin Wilckens (6a), Dominique Zimmermann (6b), Sünje Hoffmann (6c) und Matthias Jöken (6d) wurde ein eigenes Programm entwickelt.
Auf dem Schulhof präsentierte die Freiwillige Feuerwehr Quickborn ihr Löschgruppenfahrzeug und die Ausrüstung. Die Schülerinnen und Schüler konnten das Fahrzeug aus der Nähe erkunden, Fragen stellen und erfahren, was die Feuerwehr im Einsatz leistet. Drei Feuerwehrkameraden vermittelten zudem im Klassenraum Wissenswertes über ihre Arbeit und den Katastrophenschutz.
Parallel zeigten die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter des ESG, was jeder im Notfall selbst tun kann. In Erste-Hilfe-Workshops übten die Jugendlichen unter anderem die stabile Seitenlage und das Anlegen eines Druckverbandes. Anschließend beschäftigten sie sich in Gruppen mit unterschiedlichen Themen des Katastrophenschutzes und präsentierten ihre Ergebnisse. Auch das Technische Hilfswerk als weitere wichtige Hilfsorganisation wurde vorgestellt.
Dabei ging es nicht allein darum, auf Gefahrensituationen vorbereitet zu sein. Selbstschutz, Handlungssicherheit und die Erfahrung, selbst etwas tun zu können, gehörten ebenso dazu wie ein Thema, das dem ESG besonders am Herzen liegt: Ehrenamt sichtbar zu machen und junge Menschen dafür zu begeistern.
Diese Wertschätzung wird an der Schule auch über den Aktionstag hinaus gelebt. Zum Ende des Schuljahres werden am ESG nicht nur Schülerinnen und Schüler für besondere schulische Leistungen geehrt, sondern auch für ehrenamtliches Engagement. Damit soll deutlich werden: Sich für andere einzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und Teil einer Gemeinschaft zu sein, verdient Anerkennung.
Der Aktionstag zeigte das ganz praktisch: Katastrophenschutz lebt von Wissen, Technik und guter Vorbereitung – vor allem aber von Menschen, die im entscheidenden Moment wissen, was zu tun ist und füreinander einstehen.

Schon ziemlich routiniert am Strahlrohr: Die beiden Sechstklässler sind selbst Mitglieder der Jugendfeuerwehr und wussten unter Anleitung von Feuerwehrkamerad Günther Schulz genau, worauf es ankommt

Feuerwehr zum Anfassen: Zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn zeigen den Schülerinnen und Schülern das Löschgruppenfahrzeug und erklären die Ausstattung für den Einsatz

Was braucht die Feuerwehr im Einsatz? Im Klassenraum zeigen und erklären Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn den Sechstklässlern verschiedene Ausrüstungsgegenstände
Pressemitteilung vom 18.09.2026
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