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Neuer Baum am Freizeitsee in Quickborn: Zitterpappel wird Baum des Jahres


Der Rotary Club Quickborn pflanzt zum 18. Mal einen Baum des Jahres. Am 26. September ab 11 Uhr wird die Zitterpappel in die Erde gesetzt. Dazu lädt der RC Quickborn alle Interessierten herzlich ein.

Zitterpappel heißt der Baum, weil seine Blätter schon beim kleinsten Windhauch anfangen zu zittern. Doch nicht nur das ist besonders. Die Zitterpappel hat eine beeindruckende Fähigkeit, Wurzeln zu bilden. In den USA erstreckt sich ein Wurzelwerk über 43 Hektar. Die Wurzeln verbinden 47.000 Zitterpappeln miteinander, die alle genetisch identisch sind. Dieser Baumverbund, der „Pando“ genannt wird, gilt als das größte Lebewesen der Welt. 

Durch diese Art, Wurzeln zu bilden, kann sich die Zitterpappel beispielsweise nach einem Waldbrand besonders gut regenerieren. Ökologisch wertvoll ist der Baum auch, weil mehr als 60 Schmetterlingsarten und zahlreiche Singvögel bei ihm Nahrung finden.

Die Zitterpappel kommt in ganz Europa, Teilen Asiens und in Nordafrika vor. Der mittelgroße Baum wird bis zu 25 Meter hoch und kaum älter als 100 Jahre.


PM 276 Neuer Baum am Freizeitsee in Quickborn

Die Baumpflanzaktion ist in Quickborn eine Tradition. Seit 18 Jahren pflanzt der Rotary Club Quickborn am Freizeitsee einen Baum des Jahres. Initiator der Aktion ist der Baumschuler Peter Heydorn. Bei jeder Pflanzaktion wird zusätzlich ein wetterfestes Schild aufgestellt, das das jeweilige Gehölz kurz beschreibt. Inzwischen ist so ein umfangreicher Baumlehrpfad am Freizeitsee entstanden.

Schülerinnen und Schüler der Comenius Schule erklären bei der feierlichen Pflanzung am 26. September die Besonderheiten des Baumes. Sponsoren und Baumpaten unterstützen die Aktion. Vorbereitet und begleitet wird sie von Mitarbeitern des Bauhofs Quickborn.

Im Anschluss an die Pflanzung wird auf dem vom Rotary Club gestifteten Grillplatz gegrillt. Unweit des Grillplatzes können Interessierte sich weiter über bestehende Baumpatenschaften und über die Leistungen von Bäumen informieren. Eine 220 Jahre alte Baumscheibe lädt zum Staunen ein.


2024 war es die Mehlbeere, die von Schülerinnen und Schülern der Klasse 5a der Comenius-Schule eingebuddelt wurde (Archivfoto)


Pressemitteilung vom 16.09.2026


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