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Kurz vor Schulbeginn wurde es wuselig vor der Waldschule. Zahlreiche Kinder kamen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder wurden von ihren Eltern mit dem Auto zur Schule gefahren. Die Polizei Quickborn nutzte die Zeit, um den Verkehr dort zu kontrollieren. „Uns haben einige Beschwerden von Eltern und Anwohnern erreicht, dass es hier zu teils gefährlichen und unübersichtlichen Situationen kommt“, erklärte Dienststellenleiter Tobias Köhler. Neben Elterntaxis ging es um den verkehrssicheren Zustand der Fahrräder und die Geschwindigkeit der Autofahrer.
Doch die Beamten und Beamtinnen konnten an diesem Morgen aufatmen. Die Verkehrssituation blieb vor Schulbeginn ruhig, alle 289 Kinder kamen sicher zur Schule. Zwar war reichlich Verkehr in den Straßen bei der Waldschule. Etliche Eltern parkten ihr Auto beispielsweise am Fahrbahnrand im Behnkeweg, um die Kinder aussteigen zu lassen. Doch brenzlige Situationen gab es keine, eingreifen mussten die Beamten und Beamtinnen auch nicht.
„Immer wieder kommt es vor Schulen vor, dass Eltern ihre Kinder zur Schule bringen, sie möglichst nah am Schulgebäude aussteigen lassen und dann nicht darauf achten, ob und wie sie den übrigen Verkehr stören“, erklärte Tobias Köhler.
Auch bei den Schülern und Schülerinnen gab es kaum etwas zu beanstanden. Erfreulicherweise hatten die Kinder Licht am Fahrrad und nutzten die Ampeln, um die Straße zu überqueren.
Ähnlich ruhig war es ein Stückchen weiter. Die Polizistinnen und Polizisten kontrollierten die Geschwindigkeit der Autofahrer an der Ecke Ulzburger Landstraße/ Klaus-Groth-Straße. Mit einem Lasergerät der Stadt Quickborn positionierten sich die Beamten direkt in der Kurve. Mit dem Gerät konnten sie so sowohl die kommenden als auch die wegfahrenden Autofahrer kontrollieren. Lediglich ein Autofahrer überschritt an diesem Vormittag die zugelassene Geschwindigkeit von 30 km/h mit 41 km/h.
Den Vormittag über haben die Polizisten noch an weiteren Stellen im Stadtgebiet kontrolliert und mehr als 40 verschiedene Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Hauptsächlich ging es dabei um eine überhöhte Geschwindigkeit, Handy- sowie Gurtverstöße.
Die Knotenpunkte vor den Schulen im Stadtgebiet behalten die Beamten allerdings weiterhin im Blick. Denn in der dunklen Jahreszeit ist Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme umso wichtiger. Mit ein paar einfachen Regeln können Kinder und Eltern dazu beitragen, dass alle sicher ankommen.
Pressemitteilung vom 07.10.2026
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