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Eine E-Mail im Postfach, eine Rechnung, die auf den ersten Blick völlig normal aussieht. Ein kurzer Klick und plötzlich steht der gesamte Betrieb still. Kundendaten sind nicht mehr erreichbar, wichtige Systeme gesperrt und der Arbeitsalltag gerät aus den Fugen. Was wie ein Szenario aus einem Krimi klingt, kann Unternehmen jeder Größe treffen. Doch wie lassen sich solche Angriffe erkennen, verhindern und im Ernstfall bewältigen?
Unter dem Titel „Wie verwundbar ist Ihr Unternehmen? Cybergefahren, Praxisfälle und Prävention“ laden die Stadt Quickborn und die WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH für Donnerstag, 5. November 2026, von 14 bis 16 Uhr zu einem praxisnahen Informationsnachmittag ins Veranstaltungszentrum der Stadtwerke Quickborn ein.
Im Mittelpunkt stehen Fragen, die für kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wichtig sind wie für größere Betriebe: Wo lauern digitale Gefahren? Wie gehen Cyberkriminelle vor? Und welche Maßnahmen können helfen, Mitarbeitende, Kundendaten und Geschäftsabläufe zu schützen?
Nach der Begrüßung durch Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann und WEP-Geschäftsführerin Dr. Jennifer Schweiger geben Henrick Biercher und Yannick Fischer von der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime Einblicke in die Vorgehensweisen von Cyberkriminellen. Sie erläutern typische Angriffsmethoden, aktuelle Entwicklungen und die zunehmende Rolle künstlicher Intelligenz. Dabei zeigen sie, welche Warnsignale Unternehmen erkennen und ernst nehmen sollten.
„Die Frage ist heute nicht mehr, ob ein Unternehmen angegriffen wird, sondern wann. Cyberkriminelle nutzen gezielt die Arglosigkeit von Betrieben aus. Als Polizei setzen wir auf Aufklärung: Nur wer die Maschen der Täter kennt, kann sein Unternehmen wirksam schützen. Wer jetzt in Prävention investiert, spart sich später den digitalen Notruf bei der Polizei“, betont Henrick Biercher vom Landeskriminalamt Schleswig-Holstein.
Wie schnell aus einer digitalen Bedrohung ein handfestes Problem werden kann, verdeutlicht anschließend Björn Pramschiefer von der amatrix IT Services GmbH. Anhand realer Unternehmensfälle schildert er, welche Schwachstellen Angreifer ausnutzen, was im Ernstfall entscheidend ist und welche Vorkehrungen Schäden verhindern oder zumindest begrenzen können.
Dabei geht es nicht um abstrakte technische Szenarien, sondern um konkrete Erfahrungen, verständliche Hilfestellungen und Maßnahmen, die Unternehmen für ihre eigene IT-Sicherheit mitnehmen können.
„Ein Backup zu haben ist gut. Herauszufinden, dass es nicht funktioniert, sollte man trotzdem lieber vor dem Cyberangriff“, bringt Joschka Feilke, Projektmanager Standortmarketing bei der WEP, eine wichtige Botschaft der Veranstaltung mit einem Augenzwinkern auf den Punkt.
Neben den Fachvorträgen bietet der Nachmittag Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Denn wer mögliche Risiken kennt und sich frühzeitig vorbereitet, kann im entscheidenden Moment sicherer handeln.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 5. November, um 14 Uhr im Veranstaltungszentrum der Stadtwerke Quickborn, Pinneberger Straße 2. Einlass ist bereits ab 13.30 Uhr.
Um Anmeldung wird gebeten. Die Anmeldung erfolgt online über die WEP unter: https://kreis-pinneberg-wirtschaft.de/veranstaltungen/veranstaltung/wie-verwundbar-ist-ihr-unternehmen-cybergefahren-praxisfaelle-und-praevention
Die Stadt Quickborn und die WEP freuen sich auf interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer sowie einen informativen Nachmittag mit wertvollen Impulsen für mehr digitale Sicherheit.

Henrick Biercher von der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein informiert über aktuelle Cybergefahren und wirksame Präventionsmaßnahmen. (Quelle: WEP Kreis Pinneberg)

Yannick Fischer von der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime gibt Einblicke in typische Angriffsmethoden von Cyberkriminellen und zeigt, worauf Unternehmen achten sollten. (Quelle: WEP Kreis Pinneberg)

Björn Pramschiefer von der amatrix IT Services GmbH erläutert anhand realer Unternehmensfälle, wie Cyberangriffe ablaufen und wie sich Betriebe besser schützen können. (Quelle: WEP Kreis Pinneberg)
(Die Fotos können honorarfrei unter Angabe der genannten Quelle verwendet werden.)
Pressemitteilung vom 21.10.2026
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