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Quickbornerinnen und Quickborner sind ausdrücklich eingeladen – Stadt ist mit drei Ansprechpersonen vor Ort
Wie entwickelt sich der Fluglärm rund um den Hamburger Flughafen? Welche Regeln gelten für Starts und Landungen in den späten Abend- und Nachtstunden? Und welche Möglichkeiten gibt es, sich vor Fluglärm zu schützen? Diese und weitere Fragen stehen am Mittwoch, 11. November 2026, im Mittelpunkt eines öffentlichen Bürgerdialogs der Fluglärmschutzkommission für den Flughafen Hamburg. Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Landhaus Schadendorf, Kieler Straße 34 in Hasloh, statt. Auch die Bürgerinnen und Bürger aus Quickborn sind ausdrücklich eingeladen, ihre Fragen, Erfahrungen und Anliegen einzubringen.
Die Stadt Quickborn wird durch Umweltkoordinatorin Hanna Gombault, Quickborns Lärmschutzbeauftragten Holger Junghans und den zweiten stellvertretenden Bürgermeister Jürgen Scharley vertreten. Sie nehmen als Gäste am Austausch mit der Fluglärmschutzkommission teil.
Anlass für Gesprächsstoff gibt es reichlich. Bei der jüngsten Sitzung der Fluglärmschutzkommission am 4. September 2026 wurde unter anderem über die Entwicklung der Flugbewegungen in den Nachtstunden beraten. Während die Verspätungszahlen von März bis Juli unter dem Vorjahresniveau lagen, stiegen sie im August wieder an. Rund 72 Prozent der verspäteten Starts und Landungen zwischen 23 und 24 Uhr fanden von Januar bis August in der ersten halben Stunde statt.
Auch die Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner durch nächtliche Flugbewegungen war Thema der Sitzung. Die Fluglärmschutzkommission befasste sich dabei mit der Frage, wie sich die Verspätungen weiter reduzieren und die Belastungen für die Bevölkerung verringern lassen.
Beim Bürgerdialog in Hasloh sollen zunächst aktuelle Daten und Hintergründe vorgestellt werden. Dazu gehören die Entwicklung der Flugbewegungen, insbesondere zwischen 22 und 6 Uhr, die Nutzung der Verspätungsregelung, die Verteilung der An- und Abflüge auf die Start- und Landebahnen sowie die Ergebnisse der Fluglärmmessstellen. Auch das Lärmkontingent und das freiwillige Schallschutzprogramm des Flughafens werden erläutert.
Im Mittelpunkt des Abends steht jedoch der persönliche Austausch. Die Mitglieder der Fluglärmschutzkommission möchten erfahren, wie die Menschen in der Region den Flugverkehr erleben, welche Probleme sie beschäftigen und wo sie Verbesserungsbedarf sehen. Besucherinnen und Besucher haben Gelegenheit, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen zu schildern und ihre Anliegen unmittelbar an die Kommission heranzutragen.
Die Fluglärmschutzkommission berät die zuständigen Behörden und die Deutsche Flugsicherung bei Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm. Ihr gehören unter anderem Vertreterinnen und Vertreter betroffener Kommunen, des Flughafens, der Luftfahrt und von Fluglärmschutzverbänden an. Mit den Bürgerdialogen sucht das Gremium gezielt das Gespräch mit den Menschen in der Umgebung des Flughafens.
Die Stadt Quickborn empfiehlt betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, dieses Gesprächsangebot zu nutzen. Auch wenn der Veranstaltungsort in Hasloh liegt, richtet sich die Einladung ausdrücklich auch an die Personen aus Quickborn und den umliegenden Gemeinden.
Veranstaltung: Bürgerdialog der Fluglärmschutzkommission für den Flughafen Hamburg
Termin: Mittwoch, 11. November 2026, 18 bis 20 Uhr
Ort: Landhaus Schadendorf, Kieler Straße 34, 25474 Hasloh
Weitere Informationen zum Bürgerdialog und zur Arbeit der Fluglärmschutzkommission bietet die Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) unter www.hamburg.de.
(Foto: tiziankern/Pixabay)
Quickborn, 30.10.2026

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