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Mit steigenden Temperaturen beginnt auch in diesem Jahr die Zeit der Amphibienwanderung. Sobald die nächtlichen Temperaturen dauerhaft über fünf Grad Celsius liegen, machen sich zahlreiche Kröten-, Molch- und Froscharten auf den Weg von ihren Winterquartieren zu den Paarungs- und Laichgewässern.
Auch im Stadtgebiet von Quickborn müssen die Tiere dabei häufig Straßen überqueren. Um sie vor dem Überfahren zu schützen, stellen Mitarbeitende der Stadt an besonders stark frequentierten Wanderstrecken Amphibienschutzzäune auf und graben Fangeimer ein. Betroffen sind unter anderem der Grandweg, die Feldbehnstraße sowie die Talstraße.
Die eingesammelten Amphibien werden in den frühen Morgen- sowie in den Abendstunden von freiwilligen Helferinnen und Helfern sicher auf die andere Straßenseite gebracht. Der Einsatz der Ehrenamtlichen wird von der BUND Ortsgruppe Quickborn koordiniert. Die Stadt Quickborn dankt allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement zum Schutz der heimischen Tierwelt.
Auch Verkehrsteilnehmende können einen wichtigen Beitrag leisten: Insbesondere in der Nähe von Wäldern und Gewässern wird um eine aufmerksame Fahrweise und eine angepasste Geschwindigkeit gebeten. Akute Wanderungsereignisse in Bereichen ohne Amphibienschutzzaun können jederzeit an umwelt@quickborn.de gemeldet werden – gern unter Angabe von Datum, Uhrzeit und mit einem Foto. Wer sich darüber hinaus aktiv beteiligen möchte, kann sich als freiwillige Helferin oder freiwilliger Helfer per E-Mail an bund.quickborn@bund.net direkt an die BUND-Ortsgruppe Quickborn wenden. Unterstützung ist jederzeit willkommen.
Amphibienvielfalt vor der Haustür
Die Stadt Quickborn bietet Amphibien dabei nicht nur Durchgangswege, sondern mit ihren vielen Mooren und Wäldern auch besondere Lebensräume. Überregional bekannt ist das Himmelmoor, in dem alljährlich ein seltenes Naturschauspiel zu beobachten ist: Während der Paarungszeit färben sich die männlichen Moorfrösche für kurze Zeit auffallend blau. Diese intensive Blaufärbung dient der Partnersuche und ist ein Zeichen für den guten ökologischen Zustand des Moores. Dass der streng geschützte Moorfrosch hier noch vorkommt, unterstreicht die Bedeutung unserer Naturräume als wertvolle Lebensräume für Amphibien – und macht zugleich deutlich, wie wichtig Rücksichtnahme und Schutzmaßnahmen während der Amphibienwanderung sind.
Quickborn, 20.02.2026

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