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Neupflanzung einer Edelkastanie auf dem Dorotheenplatz


Jan Büchner von der Baumschule Lorenz von Ehren neben der knapp acht Meter hohen Edelkastanie

Nachdem die historische Edelkastanie auf dem Dorotheenplatz aufgrund eines Pilzbefalls und fehlender Verkehrssicherheit gefällt werden musste, pflanzt die Stadt Quickborn einen großgewachsenen Ersatzbaum. Mit der Maßnahme soll die Aufenthaltsqualität des Platzes gesichert und ein Beitrag zum Stadtklima geleistet werden.

Zur Vorbereitung des Standorts wird der Boden im Bereich der ehemaligen Baumgrube umfassend ausgetauscht. Belastetes und pilzbefallenes Material wird entfernt und durch spezielles Baumsubstrat ersetzt. Zusätzlich werden Mykorrhiza-Pilze eingebracht, die die Wurzelentwicklung fördern und die Widerstandsfähigkeit des Baumes gegenüber Hitze und Trockenheit verbessern sollen. Die vorbereitenden Arbeiten haben am 13. April 2026 begonnen. Für die Bodensanierung entstehen Kosten in Höhe von rund 13.000 Euro.

Als Ersatz wird eine etwa 30 Jahre alte Edelkastanie mit einem Stammumfang von rund 90 Zentimetern gepflanzt. Der Baum stammt aus einer Baumschule und wurde mehrfach verpflanzt, wodurch sich ein kompaktes Wurzelwerk entwickelt hat. Diese Voraussetzung erhöht die Chancen für ein erfolgreiches Anwachsen am neuen Standort. Die Anschaffungskosten betragen rund 15.000 Euro, für Transport und Pflanzung durch eine Fachfirma fallen etwa 4.500 Euro an. Die Pflanzung ist für den 17. April 2026 um 9.30 Uhr vorgesehen.

Die Wahl fiel bewusst auf eine Edelkastanie. Die Baumart gilt als vergleichsweise klimaresilient und kommt mit trockenen und warmen Bedingungen in innerstädtischen Lagen gut zurecht. Gleichzeitig bietet sie durch ihre Blüten Nahrung für Insekten und sorgt mit ihrer Krone für Verschattung. Zudem knüpft die Neupflanzung an die bisherige Gestaltung des Dorotheenplatzes an.

„Mit der neuen Kastanie bekommt der Dorotheenplatz am Eingang zur Innenstadt einen ortsbildprägenden Baum – und das, ohne 30 Jahre warten zu müssen“, freut sich Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann. „Großbäume leisten von Beginn an einen spürbaren Beitrag zum Stadtklima. Sie spenden Schatten, reduzieren Hitzebelastungen und tragen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität bei.“


  
Pressemitteilung vom 14.04.2026


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