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Quickborn investiert weiter in nachhaltige Mobilität: Am Bahnhaltepunkt Quickborn Süd ist am 12. Juni 2026 eine neue Bike+Ride-Anlage mit insgesamt 142 Fahrradstellplätzen eröffnet worden. Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel nahm die Anlage gemeinsam mit Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann und Petra Coordes, Prokuristin des Nahverkehrsverbundes Schleswig-Holstein (NAH.SH), offiziell in Betrieb. Die Eröffnung markiert zugleich einen weiteren Meilenstein für das landesweite Bike+Ride-Programm: Mit der Anlage in Quickborn Süd gibt es nun 65 Bike+Ride-Anlagen im einheitlichen NAH.SH-Design in Schleswig-Holstein. Die erste Anlage entstand im Frühjahr 2018 in Jübek. Die kleinste Bike+Ride-Anlage mit zwölf Stellplätzen steht in Kiel-Russee, während in Tornesch gleich vier Anlagen mit insgesamt mehr als 560 wettergeschützten Fahrradstellplätzen zur Verfügung stehen.
Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel lobt das Engagement der Kommunen: „Ich freue mich sehr, dass die Landesförderung im Rahmen des Bike+Ride-Programms so vielen Kommunen in Schleswig-Holstein ermöglicht hat, den eigenen Bahnhaltepunkt erheblich aufzuwerten. Das Fahrrad ist ein wichtiges Alltagsverkehrsmittel und bedarf hochwertiger und sicherer Abstellplätze. Nur so wird es ein noch attraktiverer Zubringer zum Nahverkehr. Ich lade alle Kommunen ein, die eigenen Fahrradabstellmöglichkeiten zu überprüfen und sich bei Bedarf auf eine Förderung zu bewerben.“
Zur Bike+Ride-Anlage in Quickborn Süd gehören ein offener Bereich sowie eine abschließbare Sammelschließanlage mit 66 gesicherten Stellplätzen, ausgestattet mit einem elektronischen Zugangssystem. Nutzerinnen und Nutzer können die kostenpflichtigen Stellplätze ab sofort online buchen und erhalten nach der Registrierung einen persönlichen PIN- sowie QR-Code, der ihnen rund um die Uhr Zugang bietet. Stellplätze für Sonderräder wie Lastenräder oder Erwachsenendreiräder ergänzen die Anlage. Die neue Einrichtung ersetzt die bisher vorhandenen, nicht überdachten Fahrradständer vollständig.
Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann ergänzt: „Für die wachsenden Pendlerzahlen in der Metropolregion zwischen Quickborn und Hamburg hat der Bahnhof Quickborn Süd eine hohe Bedeutung. Mit dem Bau der neuen B+R-Anlage setzt die Stadt Quickborn erneut Impulse für nachhaltige Mobilität und unterstützt den Wechsel vom Auto auf das Fahrrad und den öffentlichen Nahverkehr. Besonders freut mich, dass die Stadt Quickborn dank eines erfolgreichen Fördermittelmanagements und der Unterstützung unserer Fördermittelgeber lediglich rund zwölf Prozent der Gesamtkosten selbst tragen muss. Günstiger kann man eine solch moderne Anlage kaum realisieren. So machen wir Quickborn gemeinsam mit unseren Fördermittelgebern fit für die Zukunft.“
Die Baukosten für die neue B+R-Anlage der Stadt Quickborn betragen rund 550.000 Euro. Davon werden rund 480.000 Euro durch Fördermittel des Landes Schleswig-Holstein (306.569 Euro), des Bundes aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ (106.200 Euro) sowie der Metropolregion Hamburg (68.794,85 Euro) finanziert. Der Eigenanteil der Stadt Quickborn liegt damit bei lediglich 12,5 Prozent der Gesamtkosten.
Petra Coordes, Prokuristin der NAH.SH, sagt: „Kommunen sparen nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Ressourcen, weil sie bei der Planung und im Bau auf Rahmenverträge der NAH.SH und auf das Baukastenprinzip der Anlagen zurückgreifen können. Die vielen robusten und modernen Anlagen überall im Land zeigen, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind. Es ist toll, dass der öffentliche Nahverkehr durch die B+R-Anlagen zunehmend auch außerhalb von Zügen und Bussen im einheitlichen Verbunddesign sichtbar wird.“
Quickborn, 12.06.2026

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