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Baubeginn in der Kampstraße: ADLERSHORST investiert 16,5 Millionen Euro in 62 neue Wohnungen


Mit dem Spatenstich am 29. Juni 2026 hat die Umsetzung eines bedeutenden Wohnbauprojektes in der Quickborner Kampstraße offiziell begonnen. Die ADLERSHORST Baugenossenschaft eG errichtet auf dem Grundstück des zurückgebauten Altbestandes aus den Jahren 1958 und 1960 zwei moderne Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 62 Wohnungen. Davon entstehen 24 öffentlich geförderte Wohnungen – jeweils zwölf im ersten und zweiten Förderweg – sowie 38 freifinanzierte Wohnungen. Die Fertigstellung ist für September 2027 vorgesehen, die ersten Mieterinnen und Mieter sollen im vierten Quartal 2027 einziehen können. Insgesamt investiert die Baugenossenschaft rund 16,5 Millionen Euro in das Projekt.

Dem heutigen Baubeginn gingen mehrere Jahre intensiver Planung voraus. Nachdem die vorhandenen 32 Wohnungen aufgrund ihres Alters, energetischer Defizite und nicht mehr zeitgemäßer Grundrisse nicht wirtschaftlich modernisiert werden konnten, wurde der Gebäudebestand vollständig zurückgebaut. Parallel arbeiteten die Stadt Quickborn, die ADLERSHORST Baugenossenschaft sowie die politischen Gremien gemeinsam an einer Anpassung des Bebauungsplanes, um auf dem zentral gelegenen Grundstück dringend benötigten Wohnraum schaffen zu können.

„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass verlässliche Partnerschaften gerade bei anspruchsvollen Bauprojekten von unschätzbarem Wert sind“, betont Bürgermeister Thomas Beckmann. „Mit der ADLERSHORST Baugenossenschaft haben wir einen solchen verlässlichen Partner an unserer Seite. In der Kampstraße entsteht moderner und bezahlbarer Wohnraum an einem der besten Wohnstandorte unserer Stadt. Wer hier lebt, erreicht die Innenstadt, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindertagesstätten und den öffentlichen Nahverkehr in wenigen Minuten zu Fuß. Besser kann Wohnraum kaum angebunden sein.“

Die neuen Wohnungen verfügen über zwei bis drei Zimmer und Wohnflächen zwischen rund 57 und 100 Quadratmetern. Neben den öffentlich geförderten Wohnungen entstehen moderne freifinanzierte Wohnungen für unterschiedliche Haushaltsgrößen. Ergänzt wird das Quartier durch insgesamt 67 Pkw-Stellplätze, davon 44 auf einer Parkpalette und 23 ebenerdig, zwei Ladepunkte für Elektrofahrzeuge sowie 225 Fahrradstellplätze. Auf den ursprünglich vorgesehenen Bau einer Tiefgarage wurde aufgrund der erheblich gestiegenen Baukosten verzichtet. Stattdessen konnte gemeinsam mit der Stadt eine wirtschaftlich tragfähige und zugleich städtebaulich überzeugende Lösung entwickelt werden.



Auch der Erhalt des vorhandenen Baumbestandes spielte bei der Planung eine wichtige Rolle. Große Bestandsbäume an den Grundstücksgrenzen bleiben weitgehend erhalten und prägen auch künftig das Erscheinungsbild des Quartiers. Damit verbindet das Projekt eine nachhaltige Nachverdichtung mit einem sensiblen Umgang mit der gewachsenen Umgebung.

Für die ADLERSHORST Baugenossenschaft ist das Bauvorhaben zugleich ein deutliches Bekenntnis zum Wohnungsbau in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Steigende Baukosten, deutlich höhere Finanzierungskosten und begrenzte Fördermöglichkeiten erschweren derzeit deutschlandweit die Realisierung neuer Wohnprojekte. Umso größer ist die Bedeutung der nun beginnenden Baumaßnahme.

Der Vorstandsvorsitzende der ADLERSHORST Baugenossenschaft, Hendrik Pieper, machte deutlich, dass derartige Projekte angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen keine Selbstverständlichkeit mehr seien: „Die Baukosten sind seit 2021 um nahezu 40 Prozent gestiegen. Gleichzeitig haben sich Finanzierungskosten und Förderbedingungen erheblich verändert. Umso wichtiger ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung. Gemeinsam ist es uns gelungen, das Projekt so weiterzuentwickeln, dass wir wirtschaftlich tragfähig bauen und gleichzeitig 62 moderne Wohnungen für Quickborn schaffen können.“

Bürgermeister Thomas Beckmann begrüßt dieses Engagement ausdrücklich: „Dass trotz der schwierigen Rahmenbedingungen heute gebaut wird, ist ein wichtiges Zeichen. Die ADLERSHORST Baugenossenschaft übernimmt Verantwortung und investiert langfristig in unsere Stadt. Das verdient Anerkennung.“

Mit dem Projekt setzt Quickborn zugleich seinen Weg einer nachhaltigen Innenentwicklung konsequent fort. Vorhandene innerstädtische Flächen werden effizient genutzt und schaffen so neuen Wohnraum. Auf derselben Fläche entstehen künftig nahezu doppelt so viele Wohnungen wie im ehemaligen Gebäudebestand.


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Gerade die zentrale Lage macht das Projekt besonders wertvoll. Zusätzlicher Wohnraum in Innenstadtnähe stärkt den Einzelhandel, die Gastronomie und das städtische Leben insgesamt. Wohnraum in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt und zum Bahnhof ist in Quickborn stark nachgefragt. Die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr – perspektivisch auch an die künftige S-Bahn – ermöglicht kurze Wege im Alltag und macht das Quartier sowohl für Berufspendler als auch für Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Alleinstehende attraktiv.

„Wer hier im Obergeschoss wohnt“, erklärt Bürgermeister Beckmann augenzwinkernd, „kann sehen, wenn die Bahn in Ellerau losfährt – und sie trotzdem noch bequem zu Fuß erreichen. Das zeigt, wie hervorragend dieser Standort angebunden ist.“

Mit der Mischung aus öffentlich geförderten und freifinanzierten Wohnungen leistet das neue Quartier zudem einen wichtigen Beitrag zu einer sozialen Durchmischung und einem vielfältigen Wohnungsangebot. Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen erhalten ebenso eine Perspektive wie Haushalte, die auf dem freien Wohnungsmarkt eine moderne Wohnung in zentraler Lage suchen.

Die Stadt Quickborn verfolgt seit mehreren Jahren konsequent das Ziel, neuen Wohnraum dort entstehen zu lassen, wo die vorhandene Infrastruktur bereits genutzt werden kann. Projekte wie in der Kampstraße, im Kurzen Kamp, an der Marktstraße oder an der Ellerauer Straße zeigen, dass dieses Konzept erfolgreich umgesetzt wird. Mit dem heutigen Spatenstich beginnt ein weiteres Projekt, das dazu beiträgt, Quickborn als lebenswerte, gut angebundene und wachsende Stadt nachhaltig weiterzuentwickeln.

Quickborn, 30.06.2026


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