Beim Anklicken der Sprachfunktion wird eine Verbindung mit Google hergestellt und Ihre personenbezogenen Daten werden an Google weitergeleitet!

Unternehmensfrühstück erstmals direkt bei einem Quickborner Unternehmen


Das 7. Unternehmensfrühstück der Wirtschaftsförderung Quickborn bot diesmal einen besonderen Rahmen: Erstmals fand die Veranstaltung nicht wie gewohnt im Veranstaltungszentrum der Stadtwerke statt, sondern direkt bei einem Quickborner Unternehmen, dem Golf-Club An der Pinnau.

„Man sagt ja immer, dass man mal die Perspektive wechseln soll, um neue Eindrücke zu bekommen“, erklärte Bürgermeister Thomas Beckmann in Richtung Uwe Watteroth, dem 1. Vorstand des Golf-Clubs An der Pinnau. „Danke, dass Sie das möglich machen und uns dieses tolle Ambiente als Veranstaltungsort zur Verfügung stellen.“

In seiner Begrüßungsrede nutzte der Bürgermeister die Gelegenheit, auf die neuen Kommunikationsangebote der Stadt hinzuweisen. Seit dem 1. Juni ist die Stadt Quickborn mit den Kanälen „Mein Quickborn“ auf Facebook und Instagram vertreten. Außerdem gibt es mit „Quick.talk – Der Podcast mit Gesichtern und Geschichten aus Quickborn“ ein neues Format, das Menschen, Themen und Geschichten aus der Stadt sichtbar macht. Bereits seit letztem Jahr informiert die Wirtschaftsförderung zudem mit ihrem LinkedIn-Account regelmäßig über Veranstaltungen, Projekte, Gewerbegebiete und Entwicklungen am Wirtschaftsstandort Quickborn.

Den fachlichen Auftakt machte Katja Mittmann von der Handwerkskammer Lübeck. Sie stellte das Freiwillige Handwerksjahr vor, das jungen Menschen nach der Schule Orientierung bietet und Handwerksbetrieben zugleich neue Möglichkeiten bei der Nachwuchsgewinnung eröffnet. Innerhalb eines Jahres lernen die Teilnehmenden vier verschiedene Handwerksberufe in dreimonatigen Praktika kennen. Ziel des Freiwilligen Handwerksjahres ist es, Jugendlichen mehr Sicherheit bei der Berufswahl zu geben und so Ausbildungsabbrüche zu reduzieren. Hintergrund ist, dass in Schleswig-Holstein derzeit fast 40 Prozent der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst werden.

„Viele der Jugendlichen machen gar keine vier Praktika, weil sie schon vorher hängen bleiben“, freut sich Katja Mittmann. „Das zeigt, dass das Freiwillige Handwerksjahr funktioniert. Die Jugendlichen gewinnen Sicherheit bei ihrer Berufswahl und die Betriebe können frühzeitig für ihren Beruf und ihr Unternehmen begeistern und potenzielle Auszubildende intensiv kennenlernen.“

Im Anschluss zeigte Uwe Watteroth, dass ein Golf-Club weit mehr ist als eine idyllische Grünanlage. Mit rund 1.500 Mitgliedern, einer 27-Loch-Anlage, rund 120 Hektar Fläche und einem Team von 16 Mitarbeitenden ist der Golf-Club An der Pinnau ein mittelständisches Unternehmen. „Wir haben vielleicht etwas mehr Grünfläche als Sie“, sagte Uwe Watteroth, „aber genauso viel Excel und DATEV. Viele Herausforderungen, die uns beschäftigen, kennen Sie genauso: Mitarbeitende gewinnen und binden, Abläufe effizienter gestalten und neue technische Möglichkeiten sinnvoll einsetzen.“

Besonders anschaulich wurde dies beim Thema Automatisierung. Der autonome Aufsitzmäher, der liebevoll „Horst“ genannt wird, war im Rahmen eines Pilotprojekts bereits erfolgreich im Einsatz und wird künftig dauerhaft die Platzpflege unterstützen. Er zeigt eindrucksvoll, wie moderne Technik den Arbeitsalltag erleichtern kann. Gleichzeitig machte Uwe Watteroth deutlich, dass sich dadurch auch Aufgabenbereiche und Anforderungen an die Mitarbeitenden verändern.

Beim gemeinsamen Frühstück und in den anschließenden Gesprächen wurde einmal mehr deutlich, warum sich das Unternehmensfrühstück als feste Netzwerkveranstaltung etabliert hat. „Ich war bei sechs der sieben Frühstücke bisher dabei und bin jedes Mal mit einem neuen Kontakt, einem neuen Gedanken oder einem neuen Projekt gegangen“, sagte ein Teilnehmer.

Quickborn, 30.06.2026



Webseiten-ID: 30392