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Am 20. Mai 2026 haben die Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden in Quickborn die Marke von 100 Megawattstunden erzeugtem Solarstrom seit Jahresbeginn überschritten. Die Anlagen auf den Dächern von fünf Quickborner Schulen, auf der neuen Feuerwache in Quickborn-Heide sowie die Photovoltaikfassade am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium leisten damit bereits im ersten vollständigen Betriebsjahr einen spürbaren Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung der Stadt.
Mit der Investition in moderne Photovoltaikanlagen verfolgt die Stadt Quickborn das Ziel, Energiekosten zu senken, den städtischen Haushalt langfristig zu entlasten und gleichzeitig den Klimaschutz vor Ort voranzubringen. Die bisherigen Ertragszahlen bestätigen, dass die Anlagen zuverlässig arbeiten und die Erwartungen teilweise sogar übertreffen.
Photovoltaikanlagen befinden sich inzwischen auf den Dächern der Comenius-Schule, der Ernst-Barlach-Schule, des Elsensee-Gymnasiums, der Grundschule Mühlenberg und der Waldschule in Quickborn-Heide. Ergänzt wird das System durch die neue Photovoltaikanlage auf der Feuerwache Quickborn-Heide sowie die bereits installierte Solarfassade am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.
„Dass wir bereits am 20. Mai die Marke von 100 Megawattstunden Solarstrom erreicht haben, ist ein sehr erfreuliches Signal und schneller eingetreten als ursprünglich erwartet“, erklärt Quickborns Fachbereichsleiter für Liegenschaften Helge Maurer. „Die Anlagen funktionieren zuverlässig und erfüllen genau den Zweck, für den wir sie installiert haben: nachhaltige und wirtschaftliche Energieerzeugung direkt vor Ort. Wenn die Wetterbedingungen im kommenden Jahr ähnlich günstig ausfallen, könnte diese Marke künftig bereits Mitte April erreicht werden – wenn die weiteren Anlagen im Himmelmoor und auf dem Dach des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums hinzugekommen sind.“
Die erzeugte Energie wird zu einem großen Teil unmittelbar in den jeweiligen Gebäuden genutzt. Insbesondere die Schulen profitieren vom hohen Eigenverbrauchsanteil. Dadurch reduzieren sich die laufenden Stromkosten deutlich. Gleichzeitig wird überschüssiger Strom in das öffentliche Netz eingespeist.
Bereits bei der Planung hatte die Stadt auf eine langfristig wirtschaftliche Lösung gesetzt. Die installierten Anlagen wurden durch Fördermittel des Landes Schleswig-Holstein unterstützt und amortisieren sich nach derzeitigen Berechnungen deutlich vor Ablauf ihrer technischen Lebensdauer. Angesichts weiterhin hoher Energiepreise gewinnt dieser Effekt zusätzlich an Bedeutung.
„Die Investitionen in Photovoltaik zahlen sich für Quickborn mehrfach aus“, betont Bürgermeister Thomas Beckmann. „Wir stärken den Klimaschutz, entlasten dauerhaft den städtischen Haushalt und erhöhen zugleich unsere Unabhängigkeit von externen Entwicklungen auf den Energiemärkten. Dass die Anlagen bereits jetzt so erfolgreich arbeiten, zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.“
Auch mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt sieht die Verwaltung die Investitionen als wichtigen Baustein einer modernen Standortpolitik. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und zukunftsorientierte Infrastruktur gewinnen für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Projekte wie der EQ Businesspark stehen beispielhaft für die wirtschaftliche Weiterentwicklung Quickborns als moderner und nachhaltiger Wirtschaftsstandort im Hamburger Umland.
Die Stadt Quickborn will den eingeschlagenen Weg deshalb konsequent fortsetzen. Als nächster Schritt ist die Inbetriebnahme der PV-Anlage auf dem Dach der sogenannten Himmelmoor-Halle vorgesehen. Dieses neue Zentrum für Nachhaltigkeit mitten im Quickborner Himmelmoor mit Photovoltaikanlagen und Holzhackschnitzelheizung wird am 21. September 2026 durch Bürgermeister Thomas Beckmann und eine städtische Kita-Gruppe feierlich eröffnet und erstmals in Betrieb genommen. Zusätzlich entsteht eine Dach-Photovoltaikanlage auf dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.
Quickborn, 29.05.2026



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