Die Innenstadt Quickborns befindet sich – wie viele Innenstädte – im Wandel. Gleichzeitig entwickeln sich auch andere Standorte im Stadtgebiet weiter, etwa an der Güttloh oder in Quickborn-Heide. Vor diesem Hintergrund wurde in den vergangenen Monaten gemeinsam mit verschiedenen Akteuren ein Konzept erarbeitet, das eine strategische Orientierung für die zukünftige Entwicklung bietet.
Ziel des Konzeptes ist es, die Attraktivität Quickborns nachhaltig zu stärken und bestehende Angebote gezielt weiterzuentwickeln. Dabei stehen insbesondere Handel, Gastronomie und Aufenthaltsqualität im Fokus.
Ein wichtiger Grundsatz des Konzeptes lautet: ergänzen statt konkurrieren. Bestehende Angebote wurden analysiert und mit der Nachfrage abgeglichen. Daraus konnten Potenziale und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden, die das vorhandene Angebot sinnvoll erweitern und unterschiedliche Standorte stärken.
Zentrale Ergebnisse des Konzeptes sind die jeweiligen Entwicklungsprofile der einzelnen Standorte:
- Innenstadt als lebendiges Zentrum für Kultur, Gastronomie und Einzelhandel
- Harksheider Weg als Quartierszentrum für die Nahversorgung
- Güttloh als kombinierter Versorgungs- und Freizeitstandort
- GE Nord / Halenberg als arbeitsplatznaher Erledigungsstandort
- Quickborn-Heide als wachsendes Zentrum eines Stadtteils
Die Entwicklungsperspektiven wurden in drei Phasen gegliedert:
- Sicherung und Stärkung bestehender Strukturen
- Ausbau der Aufenthaltsqualität und Erweiterung des Nutzungsmixes
- Langfristige Entwicklungsperspektiven bei Flächenverfügbarkeiten
Das Konzept zeigt zugleich die Herausforderungen und Chancen der zukünftigen Entwicklung auf. Insbesondere die begrenzte Verfügbarkeit größerer Flächen in der Innenstadt macht deutlich, wie wichtig langfristige und nachhaltige Entscheidungen sind.
Mit dem Handels- und Gastronomiekonzept wurde ein strategischer Rahmen geschaffen, der Orientierung bietet und gleichzeitig Raum für zukünftige Entwicklungen lässt.

