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Während im gesamten Süden Schleswig-Holsteins Streusalz zunehmend knapp wird und viele kommunale Silos bereits leer sind, hat die Stadt Quickborn rechtzeitig und erfolgreich für Nachschub gesorgt. Insgesamt stehen dem Winterdienst der Stadt aktuell 77 Tonnen Streusalz zur Verfügung – eine wichtige Grundlage, um auch bei dem drohenden Schneechaos ab dem 9. Januar 2026 handlungsfähig zu bleiben.
Der massive Wintereinbruch der vergangenen Tage mit erheblichen Schneefällen hat die bisherigen Vorräte vieler Kommunen schneller als erwartet aufgebraucht. Auch in Quickborn waren die vor dem Winter eingelagerten gut 50 Tonnen Streusalz – eine Menge, die in den vergangenen zehn Jahren stets ausgereicht hatte – innerhalb kurzer Zeit verbraucht.
Die Stadt Quickborn hat frühzeitig auf diese Entwicklung reagiert und sich intensiv um Nachschub bemüht. Die Herausforderung: Zwar verfügten einzelne Lieferanten noch über Streusalz, aufgrund der Vielzahl an Bestellungen war eine zeitnahe Lieferung jedoch häufig nicht möglich.
Eine pragmatische Lösung fand schließlich das Team des Fachbereiches Tiefbauten der Stadt Quickborn um Bärbel Bohlmann, die gemeinsam mit Bauhofsleiter André Scharff für den Winterdienst verantwortlich ist. Die Fachbereichsleiterin bot den Lieferanten an, das Streusalz selbst abzuholen – der Lieferant willigte ein.
Am 7. Januar entsandte die Stadt Quickborn daraufhin zwei LKW nach Bremen und konnte auf diesem Weg 52 Tonnen Streusalz zu guten Konditionen organisieren. Weitere 25 Tonnen wurden ebenfalls am 7. Januar angeliefert, sodass der aktuelle Bestand nun 77 Tonnen beträgt.
„Das ist eine tolle, praktische Lösung und ein gutes Beispiel dafür, wie Verwaltung auch in schwierigen Situationen handlungsfähig bleibt“, lobt Bürgermeister Thomas Beckmann das Vorgehen. „Mein Dank gilt allen Beteiligten, die hier schnell, flexibel und lösungsorientiert gearbeitet haben.“
Zur Einordnung: An Tagen mit starkem Neuschnee verbraucht der Quickborner Bauhof zwischen fünf und zehn Tonnen Streusalz. Allein am vergangenen Wochenende wurden knapp 20 Tonnen eingesetzt. „Mit den aktuellen Vorräten sind wir sehr gut aufgestellt und auf die kommenden Wochen vorbereitet“, sagt Bärbel Bohlmann.
Zusätzliche Sicherheit bietet eine weitere Zusage: Am 13. Januar sollen nochmals 25 Tonnen Streusalz geliefert werden, weitere Bestellungen wurde getätigt. Ergänzend hat die Stadt rund 25 Tonnen Sand sowie sechs Tonnen Dünger beschafft, die ebenfalls – wenn auch nachrangig aufgrund ihrer geringeren Wirksamkeit – als Streumaterial eingesetzt werden können. Sollte der Dünger nicht benötigt werden, wird er später für die Pflege städtischer Grünflächen verwendet.
Pressemitteilung vom 08.01.2026
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