Brücke Ulzburger Landstraße


Einbahnstraßenlösung Ulzburger Landstraße/ Gronaubrücke

Die Brücke Ulzburger Landstraße stellt für die Verkehrsplanung Quickborns ein großes Problem dar. Sie ist aufgrund ihrer schmalen Fahrbahnbreite und des fehlenden Rad- und Fußgängerwegs ein Nadelöhr zwischen Quickborn-Ort und Quickborn-Heide.

  • Ein zusätzliches Brückenbauwerk wäre sehr kostenaufwändig.
  • Der Bund bzw. das Land als Verantwortliche Stelle für die Autobahn hat eine Kostenbeteiligung abgelehnt.

Wenn also z.B. eine separate Fahrradbrücke gebaut werden sollte, müsste dies vollständig von der Stadt übernommen werden. Finanzmittel dafür stehen nicht zur Verfügung.

Deshalb wurde der pragmatische Vorschlag entwickelt, eine Fahrspur für den Autoverkehr zu sperren und Rad-Fußgängern zur Verfügung zu stellen, die Autos können dann nur noch in einer Richtung (von Nord nach Süd) fahren, die Gegenrichtung würde über den Ohlmöhlenweg/Schmalmoorweg/Pascalstraße geführt. Über die Gronaubrücke soll der Verkehr ebenfalls in einer Fahrtrichtung geführt werden (nach Norden), um dem Radverkehr auch dort mehr Platz zu schaffen. Von der Ulzburger Landstraße aus betrachtet verlängert sich die Fahrstrecke für Pkw über den Ohlmöhlenweg, Schmalmoorweg, Pascalstraße um knapp 500 m (von 1,8 auf 2,3 km). Aus der Feldbehnstraße wird der Verkehr Richtung Anschlussstelle gegenüber heute umgedreht.

Ein weiterer Vorschlag aus der Diskussion war die Frage, ob nicht eine sinnvolle Alternative in einer einspurigen Verkehrsführung mit einer wechselseitigen Ampelschaltung liegen kann. Hierzu wurde eine fachtechnische Untersuchung beauftragt, denn es sollte abgeklärt werden, ob ein dauerhafter Betrieb hinsichtlich der möglichen Wartezeiten und Kapazitäten verkehrssicher abgewickelt werden kann.

Das Ergebnis liegt nun vor und wurde in öffentlicher Sitzung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am 03.06.2021 vorgestellt (siehe Präsentation zur Engstellensignalisierung der Brücke Ulzburger Landstraße).


Einbahnregelung Ulzburger Landstraße